Will Rihanna etwa ein Restaurant eröffnen?

Rihannas Roraj Trade registriert das Markenzeichen "Sorry, I'm Booked" am 6. August 2020

Es wäre ihr zuzutrauen! Rihanna, die die letzten drei Jahre vier Unternehmen auf den Markt gebracht hat, scheint sich den neuesten Markenzeichen-Registrierungen zufolge ein neues Ziel gesetzt zu haben. Am 6. August ging beim amerikanischen Patentamt der Antrag zur Registrierung des Namens „Sorry, I’m Booked ein. Den zugeteilten Kategorien zufolge könnte sie damit ein eigenes Restaurant eröffnen.

In gleich acht der 45 verfügbaren Markenklassifikationen will sich ihre eigene Lizenz-Agentur Roraj Trade die Rechte sichern. Dazu zählen die Bereiche:

  • Handgeräte, handbetriebene Gerätschaften sowie Essbesteck
  • Kleingeräte wie z.B. einer Küchenwaage
  • Produkte aus Papier oder Pappe
  • Küchenutensilien und -Geräte wie auch Glaswaren und Porzellan
  • Kleidung sowie Schuhware und Kopfbedeckungen
  • Produkte pflanzlichen Ursprungs wie z.B. Kaffee und Mehl
  • Bildung, Unterhaltung sowie sportliche/kulturelle Aktivitäten
  • Dienstleistungen in der Gastronomie und der provisorischen Unterbringung

Was hat Rihanna mit „Sorry, I’m Booked“ vor?

Wie zu jedem Markenzeichen ließ ihr Management die reine Registrierung bislang unkommentiert. Zeitgleich ist den Dokumenten aber zu entnehmen, welche Waren bzw. Dienstleistungen mit dem Markenzeichen bedient werden sollen. Darunter fallen tatsächlich Begriffe wie Geschirr, Schürzen, Kochbücher, Saucen sowie digitale Plattformen rund um Essen/Rezepte und nun mal auch „Restaurant-Dienstleitung“.

Feststeht, dass es sich bei dem Markenzeichen um kein Produkt ihrer bereits bekannten Marken, wie ihre Kosmetiklinie oder ihre Hautpflegelinie, handeln kann. Diese werden in der Regel direkt über die eigenen Firmen registriert. „Sorry, I’m Booked“ – auf deutsch in etwa „Es tut mir leid, wir sind ausgebucht“ – lässt beinahe keine andere Vermutung zu, als auf ein Restaurant zu tippen. Wenn man den Dokumenten glauben mag, würde sie dieses sogar komplett selbst ausstatten (z.B. Geschirr und Uniform der Mitarbeiter).

Unklar bleibt auch, ob und wann die Idee in der Realität umgesetzt wird. In der Regel vergingen ein bis zwei Jahre von der Registrierung eines Markenzeichens bis zum Verkaufsstart eines Rihanna-Unternehmens. Als möglichen Standort bietet sich wohl ihre Wahlheimat Los Angeles an.

Was für Essen mag Rihanna?

Was uns in einem Rihanna-Restaurant erwarten würde? Sie liebt vor allem italienisches und westindisches Essen, aber auch gerne asiatisch. Pasta, Salate, Curry mit Reis, Eier sowie Fisch und Kartoffeln gehören wie auch ein guter Wein ihrer persönlichen Köchin zufolge zu ihren Lieblingsspeisen. Sie selbst kocht übrigens auch sehr gerne, wurde für ihre Rezepte (z.B. Senf in Mac’n’Cheese oder Popcorn aus der Mikrowelle) aber auch schon scharf kritisiert.