Rihanna mit klarer Botschaft: “Fuck Trump”

Rihanna sprüht „Fuck Trump“ auf einen Wagen auf der Cadillac Ranch in Amarillo, Texas (Juli 2020)

Dass Rihanna kein großer Fan von Donald Trump (74) ist, ist uns allen kein Geheimnis mehr. Dennoch ließ sie es sich nicht nehmen, uns heute Morgen noch mal eine klare Botschaft vor die Augen zu halten: Die Worte „Fuck Trump“, aufgesprüht auf einem bunt-angesprayten Cadillac, sind eindeutig.

Rihanna: Noch 81 Tage

Viele Fans waren zunächst verwundert über die verwendete Hashtag „#81Days“. Einige fragten sich, ob ihr neues Album etwa in 81 Tagen erscheinen würde. Die Botschaft auf dem Wagen brachte aber schnell Licht ins Dunkeln: Am 3. November 2020 finden die Präsidentschaftswahlen in den USA statt – genau in 81 Tagen. Rihanna, die als Nicht-Amerikanerin ohnehin nicht wahlberechtigt wäre, präsentiert ihren Fans zumindest ihre Meinung zu den so wichtigen Wahlen. Dass sie auch wirklich selbst gesprüht hat, belegt die Sprühdose direkt neben ihr und das umgedrehte „F“ (ein Merkmal aus ihren eigenen Markenzeichen).

Rihanna besucht die Cadillac Ranch in Texas

Obwohl die Bilder heute erst veröffentlicht wurden, sind diese mindestens schon ein Monat alt. Promoaufnahmen ihrer FENTY-Kampagne aus dem Juli zeigen sie schließlich im selben Outfit und mit derselben Frisur, lediglich der Schmuck und die Schuhe wurden auf dem trockenen Feld ausgetauscht.

Immerhin befindet sich die Kunstinstallation „Cadillac Ranch über 1.600km landeinwärts in Amarillo, Texas. Wann sie sich genau vor Ort aufhielt und was sie dort gemacht hat, ist unklar. Die Cadillacs sind übrigens halb begraben, weil sie das Ende der Heckflossen-Modelle der 50er-Jahre repräsentieren sollen. Besuchern ist es schon seit Aufstellung im Jahr 1974 gestattet, die Autos zu besprühen.

Rihanna: Trump oder Biden?

Angesichts der anstehenden US-Präsidentschaftswahlen stellt sich aber auch die Frage, welchen Top-Kandidaten Rihanna überhaupt unterstützt? Bei den Wahlen im Jahr 2016 war sie noch ganz klar für die Demokratin Hillary Clinton und gegen den Republikaner Donald Trump, der in diesem Jahr erneut antritt.

Obamas ehemaliger Vizepräsident, Joe Biden, ist derweil der Top-Kandidat der gegnerischen Demokraten. Doch von ihm scheint Rihanna bislang nicht viel zu halten. Anders als noch zu Zeiten von Clinton, gab es von ihr in diesem Jahr noch keinerlei Unterstützung für einen der antretenden Anwärter. Auch für Musiker-Kollege Kanye West nicht, der in diesem Jahr sein Glück versucht.

Viel eher kritisierte sie den 76-jährigen Biden sogar: Sein Vergleich „arme Kinder sind genauso intelligent und talentiert wie weiße Kinder“ brachte ihm im August 2019 nach einer Rede in Iowa gewaltig Kritik ein. Auch Rihanna kommentierte das Video auf Instagram: „Wow! Und er war überzeugt davon, dass er damit etwas Gutes gesagt hat. Selbst wenn sie nur so tun, die Wahrheit, wie sie über uns [Schwarzen] denken, ist radikal.Biden entschuldigte sich später für seine Aussage, die den Eindruck erweckte, dass nur Menschen mit weißer Hautfarbe intelligent und talentiert seien.

Kommentar hinterlassen