Zwei neue Rihanna-Songs registriert

Rihanna im Aufnahmestudio, beim Einsingen von Bitch Better Have My Money

Die Corona-Krise geht auch an Rihanna nicht spurlos vorbei: Aufgrund der strikten Ausgangsbeschränkungen verbringt sie ihren Tag seit Beginn der Pandemie ausschließlich in den eigenen vier Wänden. Ins Aufnahmestudio kommt sie in der besonders schwer betroffenen Stadt Los Angeles nicht mehr. Dennoch tut sich im Hintergrund auch weiterhin was am langersehnten Studioalbum „R9“.

Auf der Musikrechts-Plattform BMI wurden mit „Aimed Target“ (dt. anvisiertes Ziel) und „Face Upon The Floor“ (dt. Gesicht in Richtung Boden) gleich zwei neue potentielle Rihanna-Songs registriert. Da Rihanna aber an beiden Titeln nicht mitgeschrieben haben soll, liegt es nahe, dass die Songwriter die Stücke selbst angemeldet haben. Tasha King, Roxanne Porter sowie Treshon „Dixxonect“ Jenkins sollen hinter beiden Songs stecken.

Letzterer soll auf „Aimed Target“ sogar zu hören sein, wahrscheinlich als Background-Sänger. Da die Beteiligten bereits Songs für Sängerinnen wie JoJo, Keke Palmer und Cassie komponiert haben, ist davon auszugehen, dass sich die Songs der Musikgenre R&B widmen werden.

Tracklist des neuen Rihanna-Albums?

Mit den zwei Titeln stehen Rihanna mittlerweile 17 Songs zur Wahl (s.u.), die seit der Veröffentlichung ihres letzten Studioalbums „ANTI im Januar 2016 registriert wurden. Offiziell bestätigt hat sie bislang nur einen einzigen Titel. Über den Titel des Albums, geschweige dessen Veröffentlichungsdatum, gibt es keinerlei offizielle Angaben.

Rihanna zeigt sich am 14. Februar 2020 über Instagram

Phatty
Only One Who Knows
Waist Line Down
Nah Left
Freeze It
Only Fun
Break Up To Make Up
Ohh Lights Up
Gwan Look Pon It
Where D The Magic Go
Small Dirty Secrets
Private Loving
Love Looks Like Us
Garden
Lock and Key
Aimed Target
Face Upon The Floor

Was bedeutet „Song registriert“?

Alle Titel wurden bereits im Portfolio von BMI registriert, die meisten bewegen sich den Songwriter-/Produzenten-Angaben zufolge eher in Richtung Reggae/Dancehall. Zunächst hat eine Registrierung aber nichts zu bedeuten. Weiterhin bleibt unklar, ob Rihanna die Titel auch an sich nimmt.

Denn neben den Künstlern, können auch die jeweiligen Songwriter bzw. Produzenten die komponierten Songs offiziell anmelden. Nur dann greift die BMI – ähnlich wie die deutsche GEMA – auch bei möglichen Lizenzgebühren ein und stellt sicher, dass die Beteiligten ihre Gelder erhalten. Schon in den letzten Jahren wurden daher vermeintliche Musiktitel von Rihanna registriert, die nie veröffentlicht wurden.

Andererseits gab es mit „Kiss It Better“, „Love On The Brain“, „James Joint“, „Never Ending“ sowie „Goodnight Gotham“ und „Pose“ auch schon 6 von 16 Treffer auf „ANTI“.

Kommentar hinterlassen