Rihanna-Doku: „Volume One“ bei Amazon

Rihanna und Peter Berg sowie ein Promobild für Rihannas Dokumentation Volume One bei Amazon

Die Dreharbeiten haben vor über fünf Jahren begonnen, veröffentlicht wurde die Rihanna-Dokumentation aber immer noch nicht. Sie selbst hat diese noch nicht einmal bestätigt. Über die letzten Jahre hinweg war es ausschließlich Regisseur Peter Berg, der nicht nur das Projekt angekündigt, sondern auch immer wieder Geheimnisse daraus ausplaudert hat. Mit seinen neuesten Informationen könnte er es sich jetzt mit Rihanna verscherzt haben.

Schon im Dezember 2019 berichtete der „Hollywood Reporter“ exklusiv, dass Rihanna ihre Dokumentation an Amazon verkauft habe. Stolze 25 Millionen Dollar (22.3€ Mio.) soll der Gigant, der auch schon Rihannas SavageX-Fashion Shows geschluckt hat, für das Projekt gezahlt haben. Doch auf Basis des Artikels war es bloß ein Gerücht.

Peter Berg gibt geheime Infos weiter

Rihanna und Peter Berg in Antibes, Frankreich (14. Juli 2016)
Rihanna und Peter Berg am 14. Juli 2016 beim Verlassen eines Restaurants in Antibes, Frankreich. Am Tag des Anschlags im benachbarten Nizza. Auch das soll in der Doku thematisiert werden. Kurz vor diesen Aufnahmen hat Rihanna vom Anschlag erfahren, bei dem insgesamt 87 Menschen ihr Leben verloren.

Peter Berg hingegen scheint das Gerücht nun bestätigt zu haben. Auf der Webseite seiner Produktionsfirma „Film 45 prangerte am 1. Mai die Info, dass es die Doku auf Amazon zu sehen geben soll. Doch kurz nachdem Fans das entdeckt hatten, war die Angabe auch schon wieder verschwunden. Auf der kompletten Webseite taucht Rihannas Name kein einziges Mal mehr auf. Die eigene Rubrik „Rihanna 1“ sowie ein Blog-Eintrag vom Oktober 2015, in der über die Doku geschrieben wurde, sind seither gelöscht. Lediglich die eigene Unterseite ist dank des Web-Archivs noch über Umwege zugänglich (Stand: vor dem Update).

Darin kündigte Berg schon im Jahr 2017 an, dass man über 1.200 Stunden für die Doku gefilmt habe. Der Zuschauer soll einen ungefilterten Einblick in ihr Leben, aber auch in ihre Evolution geboten kriegen.

Titel bestätigt, Promobild veröffentlicht

Rihanna im Aufnahmestudio, Promobild aus ihrer Amazon-Dokumentation

Am 1. Mai sah man auf der Webseite auch noch ein Bild (s.r.). Höchstwahrscheinlich ein erstes Promobild, welches Rihanna im Aufnahmestudio zeigt. Gibt uns die Doku etwa einen Einblick in die Aufnahmephase ihres kommenden (und ebenso absolut unkommentierten) Studioalbums „R9“? Doch damit nicht genug. Auch den offiziellen Titel der Doku scheint Berg mit dem Update bestätigt zu haben: „Rihanna: Volume One“. Allen Anschein nach wird es daher mehrere Parts geben.

Rihannas Doku noch im Mai?

Wann die Doku erscheinen wird, bleibt unklar. Peter Bergs Webseite kündigte diese schon seit August 2018 mit der Angabe „bald“ an. Aufgrund der Tatsache, dass Berg seine Webseite am 1. Mai anpasste, scheint es wohl nicht mehr lange zu dauern. Passenderweise feiert z.B. ihre Debütsingle „Pon De Replay am 24. Mai das 15. Jubiläum. Feststeht, dass die Doku, sobald abrufbar, höchstwahrscheinlich im kostenpflichtigen Streaming-Dienst Amazon Prime landen wird. Die Mitgliedschaft kostet 7.99 Euro/Monat, alternativ lässt sich der Dienst für 30 Tage kostenfrei testen. Eine Kündigung ist jederzeit möglich.

Unklar bleibt, ob und welche Konsequenzen Peter Bergs unkontrolliertes und garantiert unabgesprochenes Verhalten mit sich bringt. Beide kennen sich bereits seit den Dreharbeiten (2010) zum Kinofilm „Battleship (2012). Neben seiner Produktionsfirma ist auch Rihannas eigenes Unternehmen Fenty Films für das Projekt verantwortlich.

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