Rihanna ziert britische VOGUE (Mai 2020)

Rihanna auf dem Cover des britischen VOGUE-Magazin (Mai 2020-Ausgabe)

Wenn Rihanna ein Interview gibt, dann ist es meist in der „VOGUE“ zu finden. Das britische Heft hat für die Mai 2020-Ausgabe heute gleich zwei Cover mit ihr veröffentlicht. Star-Fotograf Steven Klein hat sie dafür abgelichtet. Im Interview, das auf der Titelseite mit „Rebel!“ angekündigt wird, offenbart Rihanna zahlreiche Geheimnisse…

Aufnahme aus Rihannas VOGUE UK (Mai 2020)-Fotoshooting mit Steven Klein

Das Interview wurde der Autorin zufolge knapp eine Woche nach ihrem 32. Geburtstag geführt (20. Februar). In Los Angeles und das nach Mitternacht. Bis um 4:00 Uhr morgens habe man es sich mit einer Bretzel und einem Rotwein in den Büros ihres Managements Roc Nation gemütlich gemacht. Rihanna trug dabei ein Outfit von ihrem eigenen Modelabel FENTY, doch von Starallüren sei keine Spur gewesen.

Afua Hirsch beschreibt in ihrem Interview, dass Rihanna ziemlich schüchtern wirkte. Mit vorsichtigen Schritten sei sie zu ihr gelaufen. Das Eis sei erst mit einer Umarmung zur Begrüßung gebrochen. Und statt die ersten Worte rund um Rihanna zu verlieren, habe sie viel eher die Schönheit der Autorin kommentiert. Auch im Interview präsentiert Rihanna ihre introvertierte Seite. Ihre Rede von den diesjährigen NAACP Image Awards, bei denen Rihanna einen Ehrenpreis für ihre wohltätigen Projekte erhielt, habe sie sich nicht noch einmal angesehen: „Ich kann mir meine eigene Stimme nicht anhören“, sagt sie.

Rihanna ist vor jedem Auftritt nervös

In dem Zusammenhang hat Rihanna auch erstmals ihren kurzfristig abgesagten Auftritt bei den Grammy Awards 2016 kommentiert. Es wäre ihr erster großer Auftritt mit dem neuen Album „ANTI“ gewesen. Moderator James Corden zufolge, der Teil des Auftritts gewesen wäre, hatte Rihanna zum Song „Kiss It Better“ eine 80er-Jahre Talkshow-Performance geplant. Noch am Tag zuvor trat sie bei einer Pre-Grammy-Party auf (s.r.). Doch am Abend der weltweit größten Preisverleihung der Musikbranche performte sie nicht mehr: „Ich habe mal die Grammys mit halbgemachten Haaren und halbfertigem Make-Up verlassen.

Zu der Zeit hieß es, dass sie eine Bronchitis gehabt hätte, doch schnell kursierte auch das Gerücht, dass es nur ein Vorwand gewesen sei. Das beichtet sie nun vier Jahre darauf im „VOGUE“-Interview: Sie sei schlicht zu nervös gewesen. Heute kann sie darüber lachen: „Vor der Kamera und in einem Raum voller Stars zu sein, ist immer noch ungewohnt für mich. Ich werde sogar nervös, nur wenn ich das Haus verlassen muss. Das kann schon mal katastrophal sein.

Weitere Themen aus dem Interview

Im weiteren Verlauf des Interviews spricht Rihanna noch über ihre Empathie zu unterdrückten Einwanderern („ich kann mich mit ihnen identifizieren“), über Fenty Beauty („ich bestimme jeden Produktnamen“), ihr Modelabel FENTY („alles muss meinen Qualitätsansprüchen entsprechen“), das Leben in London („dort fühle ich mich unsichtbar“), die Trennung von Hassan Jameel, sowie ihre Arbeitsmoral („wir trinken ein Shot und arbeiten weiter“). Folgende Artikel haben wir dazu veröffentlicht: