Rihanna bei der „Queen & Slim“-Filmpremiere

Rihanna und Regisseurin Melina Matsoukas bei der Queen & Slim-Filmpremiere auf dem AFI Filmfestival in Los Angeles (14. November 2019)
Rihanna und Regisseurin Melina Matsoukas kennen sich schon seit 10 Jahren.

Das ist nicht bloß irgendein Film! „Queen & Slim“ wurde von einer ganz besonderen Freundin gedreht: Regisseurin Melina Matsoukas hat schließlich schon sechs Musikvideos für Rihanna visualisiert. Darunter nicht nur „Hard“ und „Rude Boy“, sondern sogar das preisgekrönte Video zu „We Found Love“. Und obwohl Rihanna selbst nicht im Film zu sehen ist, ließ sie es sich nicht nehmen, um bei der Filmpremiere auf dem AFI-Filmfestival auch über den roten Teppich zu laufen.

Am Donnerstag (14.11.) wurde das Werk als Eröffnungsfilm präsentiert. Rihanna erschien dafür im schwarzen vintage Kimono-Kleid von John Galliano und kombinierte dieses mit Schuhen von Manolo Blahnik. Zusammen mit Stars wie Zendaya, Janelle Monáe und Asante Blackk sah sie sich im TCL Chinese Theater in Hollywood den 132 Minuten langen Film an.

Melina hat griechische, jüdische, kubanische und jamaikanische Wurzeln. Sie fing mit Musikvideos an und hat mit „Queen & Slim“ jetzt auch ihren ersten Film veröffentlicht. Ab dem 9. Januar 2020 ist das Drama unter Universal Pictures auch in den deutschen Kinos zu sehen.

In dem Film geht es um die beiden Hauptcharaktere Queen (gespielt von Jodie Turner-Smith) sowie Slim (gespielt von „Get Out“-Schauspieler Daniel Kaluuya). Nach ihrem ersten Date kommt es zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei. Sie fühlen sich zu unrecht angehalten und töten die Beamten letztendlich aus Notwehr. Ein Video der Polizeikontrolle taucht daraufhin im Netz auf. Gemeinsam tauchen sie daher unter. Sie werden für die Tat verurteilt, von vielen anderen aber auch bewundert. Melina macht damit auf die unnötige Polizeigewalt auf dunkelhäutige US-Bürger aufmerksam. Sie ist bekannt dafür mit ihren Werken zu provozieren und nutzt ihre Reichweite, um auf ihre Message aufmerksam zu machen.

Rodney Reeds Hinrichtung verschoben

Rodney Reed und Rihanna

Auch Rihanna setzt sich immer wieder für die Rechte der eigenen Rasse ein. Erst kürzlich kämpfte sie gegen die unbegründete Hinrichtung eines dunkelhäutigen Amerikaners. Gestern Abend (15.11.) wurde nach Wochen der Protestaktion verkündet, dass die Hinrichtung vorerst verschoben wurde. Der Fall soll mit den neuen Indizien erneut vor Gericht verhandelt werden.

Rihanna bei Giorgio Baldi (15.11.2019)

Rihanna befindet sich schon seit der Geburtstagsfeier ihres Bruders Rorrey (13.11). wieder in den USA. Nach der Party in Miami, ging es gleich zur Filmpremiere nach Los Angeles (14.11). Auch die Afterparty ließ sich Rihanna nicht entgehen.

Am Tag darauf wurde Rihanna noch bei ihrem Lieblings-Italiener Giorgio Baldi in der Stadt gesichtet (15.11.).

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