Rihanna bei der „Ocean’s Eight“-Premiere in London

Rihanna bei der Ocean's Eight-Premiere in London (13. Juni 2018)

Eines haben die „Ocean’s Eight“-Premieren aus New York (05. Juni) sowie London (heute) schon mal gemeinsam: Rihanna kam gleich bei beiden Events eine halbe Stunde zu spät. Während die Presse, Fans und vor allem ihre Co-Stars im Cineworld am Leicester Square in London daher schon den Film genießen, betritt Rihanna gerade erst den roten Teppich. Ihre „Glam-Squad“ bestehend aus Stylist Mel Ottenberg, Hairstylist Yusef Williams und ihre FENTY Beauty Make-Up-Artist Priscilla Ono waren dabei für ihren Look verantwortlich. In abendlich angenehmen 17°C trägt Rihanna vor Ort ein goldenes Kleid des französischen Modehauses Poiret (AW18). Mit deren aktuellen Designerin Yiqing Yin traf sich Rihanna bereits am 29. April diesen Jahres. Ein Tag zur Anprobe war in dem Fall wohl kaum zu umgehen, immerhin besteht ihr maßgeschneidertes Exemplar aus drapiertem Metall!

Man merkt ihr die höchstwahrscheinlich schwere Last aber gar nicht an – sie nahm sich sogar noch Zeit für ihre Fans: Der extra aus Manchester angereiste Fan Dan bekam ein Selfie, die Mädels neben ihm wurden abgeknutscht und eine Ecke weiter gab es noch eine kleine Plauderrunde oder eben ein TV-Interview. Die offiziellen Kameras des Warner Bros Live-Streams fingen diese Szenen leider nicht ein, schließlich wurde der Stream noch vor Rihannas Eintreten beendet. Doch wer genau hinsieht bemerkt gleich hinter ihr eine Kamera mitlaufen. Selbstverständlich steht da ihr hauseigener FENTY Films-Videograf Evan Rogers hinterm Apparat. Wozu er die Aufnahmen letztendlich macht, wird sich noch zeigen müssen. Feststeht aber, dass er alle größeren Events stets mitfilmt und „Battleship“-Regisseur Peter Berg ja schon vor zwei Jahren eine Rihanna-Dokumentation angekündigt hat.

In den Kinos ist Rihanna aber jetzt schon zu bestaunen. In „Ocean’s Eight“ spielt sie eine von acht Damen, die Daphne Kruger (gespielt von Anna Hathaway) auf der New Yorker Met Gala eine 150 Millionen Dollar schwere Diamanten-Kette von Cartier stehlen. Rihanna alias „Nine Ball“ aka „Eight Ball“ aka „Leslie“ übernimmt dabei die Rolle der Hackerin und kümmert sich so z.B. um die Überachungskameras innerhalb des Metropolitan Museums. Viele Zeilen hat sie dabei nicht, immerhin stehen eher Sandra Bullock und Cate Blanchett im Fokus. Doch wie so oft in Rihannas Filmografie verkörpert sie einen ausschlaggebenden Charakter, der kurz nach Mindy Kaling (in der ca. 20. Minute) eingeführt wird. In Deutschland ist der Film dann ab dem 21. Juni zu sehen (Vorpremieren schon am Vortag!). Ausgewählte Kinos wie z.B. das Metropolis in Köln zeigt dabei auch die Originalvertonung auf Englisch. Eine vollständige Liste mit Kinos die den OT spielen, stellte uns die Produktionfirma Warner Bros leider nicht zur Verfügung. Synchronisiert wird Rihanna aber erneut von Maja Maneiro, dessen Stimme uns schon aus Dreamworks-Animationsfilm „Home“ bekannt sein sollte.

Eine weitere Filmpremiere ist übrigens nicht mehr geplant. Allerdings wird Rihanna zusammen mit Sandra Bullock, Cate Blanchett und Helena Bonham Carter kommenden Freitag (15. Juni) noch in der britischen Talkshow von Norton Graham auftauchen. Die Show wird bereits am Donnerstagabend aufgezeichnet und am Folgetag ab 23:45 Uhr (dt. Zeit) auf dem britischen Fernsehsender BBC One übertragen – einen offiziellen Live-Stream gibt es nicht. In den USA war der Film übrigens schon ein Riesenerfolg: Allein hier erwirtschafteten die 4.145 Kinos umgerechnet ca. 35 Millionen Euro (41.5$ Mio.) am ersten Wochenende. Somit ist die mit ausschließlich weiblichen Hauptcharakteren belegte Version die – auf das erste Wochenende bezogen – profitabelste des Franchises (es gibt noch Ocean’s 11, 12 sowie Ocean’s 13)! Platz Eins der Kinocharts war den Mädels somit garantiert, selbstverständlich bedankte sich daher auch Rihanna noch mit folgenden Worten über Instagram: „Wollte euch noch was über meinen Gott berichten! Ich wusste er steht uns bei! Glückwunsch an all die Ladies und das gesamte Team, die dem Film von der Pre- bis zur Post-Production zur Seite gestanden hat. Diese Zahlen machen mich so glücklich und stolz eine Frau zu sein!“