Neues Rihanna-Album schon im Frühjahr 2018? 10 Aussagen, die für #R9 sprechen

Rihanna im Aufnahmestudio zu

Das erfolgreichste Frauen-Album 2017? Rihannas „ANTI“! Nein, wir erleben hier kein Déjà-Vu. Das amerikanische Billboard-Magazin macht uns nun tatsächlich weis, dass keine weibliche Neuerscheinung des Jahres erfolgreicher war als Rihannas im Januar 2016 erschienenes Studioalbum. „ANTI“ platziert sich somit auf Rang 23 der in den USA „erfolgreichsten Alben des Jahres 2017“ – hinter 22 Beiträgen der aktuell dominierenden Männer. Rihannas Album-Cover zu Mit über drei Millionen verkauften Tonträgern und mehr als 2,5 Milliarden Streams allein auf Spotify, war die erste Ära aus ihrer unabhängigen Hand ein klarer Erfolg. Selbstverständlich will Rihanna das auch noch ausgiebig ausnutzen: Mit den in der letzten Woche erschienenen sechs Remix-Versionen zum Album-Opener „Consideration“, gilt „ANTI“ nun als ihre längste Ära aller Zeiten. Während „Good Girl Gone Bad“ spätestens mit der Veröffentlichung der „The Remixes“-Edition nach 607 Tagen nämlich schon als beendet galt, sind es bis dato schon knapp 700 Tage seit Start ihres achten Projekts. Dennoch darf an dieser Stelle auch schon von „#R9“ und somit dem nächsten Studioalbum gesprochen werden.

Denn während Rihanna wie gewohnt mal wieder nichts von sich gibt, plaudern jegliche Beteiligte schon seit mindestens sechs Monaten immer mehr aus. Tatsächlich gab es das erste „Writing Camp“ schon im Juli 2017, wie uns zahlreiche Produzenten und Songwriter bereits verraten haben. Die werden zu solchen Projekten nämlich an einem Ort gebündelt, um in zusammengewürfelten Gruppen an neuen Songideen zu feilen. Eine schnelle und zeitgleich kreative Taktik, die Rihanna schon seit „LOUD“ genau so anwendet. Am nächsten – bisher natürlich unbetitelten Projekt – waren derweil schon Komponisten wie Eskeerdo, Diplo, Blackbear, Corporal, Black Coffee, Shaka, MacGyver Rogues, Nadia Rose, Raye, Skrillex, Sinéad Harnett und auch We Are Wolves beteiligt. Woher wir das wissen? Sie haben es uns selbst zugesteckt:

Wie immer scheint es Rihanna zusammengefasst wichtig zu sein in erster Linie neue Sounds für sich zu gewinnen. Nicht zuletzt auch deshalb visiert sie vor allem junge Nachwuchskünstler an, dessen künstlerische Vorstellungen einzigartig, neu und quasi noch unentdeckt sind. Dabei spielt die Genre eigentlich gar keine große Rolle, immerhin ließ Rihanna Hip Hop-Produzent DJ Mustard mit „Needed Me“Rihannas neue Frisur im Dezember 2017laut eigenen Aussagen – auch schon eine Ballade produzieren und DJ David Guetta mit „Phresh Off The Runway“ in die Urban-Szene abrutschen. Dennoch überwiegt nach aktuellem Stand wohl eindeutig die Hip Hop/R&B-Schiene. Feststeht weiterhin, dass Rihanna seit Mai 2017 an „#R9“ arbeitet und schon mindestens zwei „Writing Camps“ in London ins Leben rief – wo sie sich aktuell übrigens erneut befindet, um sich schon mal eine neue Frisur zu verpassen. Dass sich dabei noch keine namhaften Produzenten/Songwriter zu Wort meldeten, mag wohl daran liegen, dass diese schlicht wissen, dass man solche Projekte eigentlich geheimhält.

Zukünftige Projekte werden dann aber wohl eher unter neuem Label veröffentlicht werden. Seit „ANTI“ scheint sich Rihanna nämlich im Wechsel von Universal Music zu Warner Music zu bewegen, wie offizielle Pressemitteilungen anmuten lassen. Rihanna im Aufnahmestudio zu Wann es jedoch soweit sein wird, steht natürlich noch in den Sternen. Auf einer der zahlreichen FENTY Beauty-Premieren, gab Rihanna den Reportern jedoch ihr Wort, dass uns im „Frühjahr 2018“ noch ein neues Projekt von ihr erwarten würde – woran sie zu dem Zeitpunkt im September 2017 bereits fleißig und inkognito arbeiten würde. Auf welchen Bereich ihres mittlerweile großen Portfolios sie sich bezieht, ließ sie aber offen. Dennoch lassen auch einige Gänge ins Aufnahmestudio sowie neu registrierte Songs den Anschein danach, dass es sich eventuell um ein musikalisches Projekt handeln könne. Denn erst heute wurden noch drei neue Songs über die Verwertunsgesellschaft ASCAP registriert: „One Time“, „Locked Down“ sowie „Cross The Line“ wurden derweil alle von Demetrice Antwan Thomas und Sydney Renee George komponiert. Rihanna im Aufnahmestudio zu Wie es der Zufall so wollte, bewegen sich beide in der Hip Hop/R&B-Szene. Zu weiteren registrierten Titeln seit der Veröffentlichung von „ANTI“ gehören übrigens noch: „Boytoy“, „Shotgun“, „Nobody“, „Lock & Key“, „Body Language“, „Mayday“, „Pretty Nonsense“ sowie „Only One Who Knows“ und „Phatty“. Da theoretisch aber jeder einen Song anmelden kann, sollten wir uns noch keine großen Gedanken über die Komponisten dahinter machen.

Eine Sache wäre da aber noch. Natürlich kann das auch bloß als Spaß gemeint sein, aber Rihannas ehemaligen „ANTI World Tour“-Tänzern zufolge, habe ihr Manager Jay Brown ihnen verboten habe jegliche Videos der Tour online zu stellen, bis sie im Jahr 2019 wieder aufbrechen würden. Kann da was dran sein? Da Tour-Tickets in der Regel knapp ein Jahr zuvor in den Verkauf gehen, dürfte „#R9“ wohl tatsächlich noch im Frühjahr 2018 erscheinen…