„Valerian“ jetzt auch im Handel erhältlich :: ein zweiter Teil zu erwarten?

Dane DeHaan, Rihanna, Cara Delevingne und Luc Besson auf der

Was haben wir im Hochsommer noch geschwärmt: Rihanna in Luc Bessons Science-Fiction-Abenteuer „Valerian“. Der französische Regisseur kreiert eine neue Welt im 28. Jahrhundert und lässt seine Geheimagenten Cara Delevingne sowie Dane DeHaan los, um nicht nur „Alpha“, sondern auch die Zukunft des gesamten Universums zu retten. Rihanna alias „Bubble“ spielt darin eine 20-minütige Nebenrolle. Als illegale Einwohnerin und Tänzerin im „Glam Club“-Kabarett lernt sie Valerian kennen und führt ihn letztendlich zurück zu seiner heimlich geliebten Laureline. Ganze zwei Wochen stand Rihanna für die Szenen im Januar 2016 noch vor der Kamera, seit heute können wir uns das 4K-Spektakel aber auch im eigenen Wohnzimmer ansehen: Universum brachte nun die dazugehörige DVD und Blu-Ray auf den Markt und stellte uns den ab zwölf Jahren zugelassenen Film auch auf der Streaming-Plattform von Apple zur Verfügung.

Rihanna auf einem Neben dem Film gibt es hier dann auch weitere Outtakes sowie großzügiges Hinter-den-Kulissen-Material zu bestaunen. Dass Rihanna daran überhaupt beteiligt ist, stand für Besson übrigens schon in erster Minute fest: „Ich habe schon an Rihanna gedacht, als ich im Drehbuch gerade Bubble erfunden habe.“ Nachdem er dann blind Rihannas Management anfragte, war Rihanna gleich von seiner Vision überzeugt: „Seine Leidenschaft zur Kunst ist überwältigend… ich mein, er hat zehn Jahre lang an diesem Film getüftelt!“ Er soll daher so penibel gewesen sein, dass er sogar zu ihr flog, nur um die von ihr getragenen Outfits vor Ort abzunehmen bzw. anzupassen. Alles sollte eben perfekt sein. Und während der Krankenschwesterlook zu ihrem Lieblingsoutfit zählt, soll vor allem die Cleopatra-Szene am intensivsten in der Vorbereitung gewesen sein.

Rihanna und Cara Delevingne auf der "Valerian"-Premiere in London (24. Juli 2017)An die gemeinsamen Dreharbeiten denken daher auch ihre Co-Stars noch gerne zurück. Cara Delevingne geht sogar so weit und prognostiziert im ET-Interview noch, dass es ihre BFF in Zukunft ganz einfach in der Filmbranche haben wird: „Sie fürchtet sich halt vor nichts und macht ihre Arbeit immer sehr gut. Außerdem ist sie ja schon eine unglaubliche Performerin, da war es hervorzusehen, dass sie auch im Film abliefern würde.“ Eine Einstellung, die Besson laut seinen Aussagen im Inquisitr-Gespräch nur bestätigen kann: „Ihr Terminkalender ist schlimmer als der des Präsidenten! Es war schwer sie mal an Set zu bekommen, wenn sie dann aber da war, war sie zu 100% bereit. Es war sehr angenehmen mit ihr zusammenzuarbeiten, da sie bereit war zu lernen und sich anbot wie Ton. Man konnte sie gut formen, sodass sie alles so umsetzte, wie ich es mir vorstellte.“

Die Hoffnungen auf einen zweiten Teil sollten trotz offenem Ende aber schon abgeblasen sein: Der Film konnte die angestrebten Erwartungen nicht erreichen. Bei reinen Produktionskosten in Höhe von 150 Millionen Euro (die teuerste europäische Filmproduktion der Geschichte), spielte „Valerian“ bloß 190 Millionen Euro ein. Da auch die Filmbranche eine gewisse Marge einrechnet und zusätzlich zu den Produktionskosten noch Vertrieb und Marketing bezahlen muss, blieb am Ende wohl kaum noch was übrig. Die Firma von Besson stand mit einem Verlust von über 114 Millionen Euro sogar schon kurz vor der Pleite – und das bereits vor der Filmpremiere! In Deutschland zog es dennoch knapp eine Millionen Menschen in die über 500 eingekauften Kinos. Trotz eines Einstiegs auf Platz zwei der deutschen Kinocharts, war der Film nur zwei Wochen darauf aber auch schon wieder vergessen. 42% des Gesamtumsatzes wurden weltweit kumuliert am ersten Wochenende umgesetzt. Am besten lief „Valerian und die Stadt der Tausend Planeten“ übrigens im chinesischen Markt.

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