Rihanna protestiert für die Frauenrechte vor dem Trump Tower

Kaum ist Donald Trump im Amt, marschieren Hunderttausende Frauen sowie weitere Unterstützer durch die Straßen. Immerhin äußerte sich der 45. Präsident der Vereinigten Staaten, im Laufe seines Wahlkampfs, mehrfach ungünstig über das weibliche Geschlecht. Für die Hawaiianerin Teresa Shook Grund genug, um über Facebook einen Marsch zu initiieren: „protestiert für die Bewahrung unserer Rechte, unserer Sicherheit, unserer Gesundheit und unserer Familien!“ Landesweit sollen vergangenen Samstag – nur einen Tag nach Amtseintritt – demzufolge über eine Millionen Menschen auf die Straßen gegangen sein – so viele wie noch nie zu einer Demonstration in den USA. Dabei breitete sich der „Women’s March“ sogar über die Landesgrenzen hinaus aus, sodass selbst in Berlin im Namen der US-Bürgerinnen protestiert wurde.

Auch Rihanna – die sich in Vergangenheit schon des öfteren feministisch engangierte – konnte sich dem Aufruf nicht entziehen. Vergangenen Samstag schloss Sie sich daher einer Gruppe Demonstranten vor dem Trump Tower in New York City an. Rihanna im In Anlehnung an Trumps Wortwahl „grab her by the pussy“, zierte Rihannas pinker Hoodie daher noch den Schriftzug „this pussy grabs back“ (dt. das Kätzchen greift zurück). Auch im Netz positionierte sich Rihanna ihren 48.2 Millionen Instagram-Followern gegenüber eindeutig gegen den aktuellen Präsidenten: „ich bin so stolz eine Frau zu sein!! Ich bin so stolz auf all die Frauen, die heute zusammengekommen sind, um gemeinsam zu protestieren!“ So ganz nebenbei teilt Sie sogar noch ein älteres Bild des Ex-Präsidenten Barack Obama und versieht es mit dem Kommentar „schlimmste Trennung aller Zeiten“. Mit den aktuell rund 1.8 Millionen „likes“ auf den Post, rangiert sich diese Aufnahme somit schon heute zu ihren meist „gelikten“ Bildern aller Zeiten.

Zahlreiche Passanten stellten uns derweil unzählige Videos von den Demonstrationen ins Netz, in denen auch Rihanna zu sehen ist. Zu den Zurufen „Donald Trump has got to go, heyhey, hoho“, vollführt Rihanna doch tatsächlich noch den heißgeliebten Dab-Tanz, während Sie zu „my body, my choice“ sogar selbst lautstark wird. Dass sich Rihanna so sehr mit dem Thema identifizieren kann, bewies Sie uns im Laufe ihrer Karriere bereits im Überfluss. Vor erst sechs Jahren twitterte sie jungen Frauen immerhin noch die Worte: „ihr seid alle wunderschön. Liebt euch, lebt, lacht und lebt das Leben“ zu, während „Pour It Up“ sowie „Needed Me“ zu ihren wohl größten Frauenhymnen gehören. Nach den Demonstrationen, stellte uns Rihanna derweil noch eine weitere Aufnahme von sich ins Netz, auf dem Sie in einem Shirt des französischen Labels Dior zu sehen ist. Darauf zu lesen? „Wir sollten alle Feministen sein!“

Während das weiße Shirt jedoch nur auf Anfrage erhältlich ist, kann man sich den Original-Hoodie für gerade einmal 40€ auch einfach selbst anlegen. Das britische Model und die Designerin dahinter, gab in einem Yahoo-Interview derweil noch an, dass sie Rihanna ihre Entwürfe schlicht in die Hände drückte, als sich beide Parteien einst zufällig in Los Angeles begegneten.