Rihanna und Prinz Harry auf Kurztrip durch Barbados: im Namen der Heimat, im Kampf gegen HIV

Rihanna am Welt-Aids-Tag 2017 auf Barbados (01. Dezember 2016)

Kaum hat Sie den „Schuh des Jahres“ in der Tasche, ging es noch am selben Abend mit dem Privatjet in die Heimat. Den 50. Jahrestag der bajanischen Unabhängigkeit, durfte das wertvollste Exportgut aus Barbados definitiv nicht missen. So kurz vor Weihnachten flog Rihanna aber nicht der Familie wegen ein – viel eher standen politische, ja, sogar royale Verpflichtungen auf ihrer Agenda. An gleich drei Events innerhalb von nur zwei Tagen nahm Rihanna schließlich teil, um ihre Zugehörigkeit zur östlichsten Karibikinsel zu demonstrieren. Immerhin waren sämtliche Präsidenten der Karibik anwesend, sodass Rihanna sogar mit der First Lady aus Guyana am selben Tisch saß – und somit mit dem Oberhaupt des südamerikanischen Heimatlands ihrer Mutter Monica. Ganz im Mittelpunkt der Veranstaltungen stand jedoch Prinz Harry, der im Namen seiner Großmutter bei den Feierlichkeiten teilnahm, um die Unabhängigkeit von Großbritannien zu zelebrieren.

Rihanna und Prinz Harry auf Barbados (01. Dezember 2016)Rihanna und Prinz Harry trafen derweil schon beim jährlichen „Toast To The Nation“ aufeinander und standen am Abend sogar noch gemeinsam auf der Bühne. Und obwohl der eigene Premierminister im Vorfeld ankündigte, dass auch Rihanna auf dem Konzert im Kensington Oval performen würde, tat diese es letztendlich nicht. Die 20.000 Anwesenden durften derweil einem Chor zu hören, während die royalen Gäste lediglich auf der Bühne vertreten waren. Nach einigen Besuchen bei lokalen Unternehmern, verbrachte Rihanna den 01. Dezember letztendlich aber nicht mehr im Namen der Heimat. Prinz Harry lud Sie viel eher dazu ein, den heutigen „Welt-Aids-Tag“ gemeinsam zu zelebrieren. Beide ließen sich daher live vor der Kamera auf HIV/AIDS prüfen – für Rihanna eine spontane, aber vor allem lehrreiche Aktion: „ich wusste wirklich nicht, dass das so schnell geht und man seine Ergebnisse nach nur wenigen Minuten vor sich liegen haben kann!“ Im kurzen „BBC“-Interview gestanden Beide daher noch, dass die Aktion erst am Abend zuvor vereinbart wurde. Rihanna fand derweil noch folgende Worte, um Leute dazu zu ermutigen, sich ebenfalls testen zu lassen : „wir wollten zeigen, dass man keine Angst davor haben muss. Selbst wenn man am Ende positiv ist: die Industrie ist mittlerweile sehr fortgeschritten.“

Nachdem sich beide Parteien dann voneinander verabschieden konnten, durfte Rihanna dann aber doch noch ein wenig ihre Heimat und dessen Köstlichkeiten genießen. Ob ein gemütlicher Nachmittag im Pool oder am Abend ein „Roast Corn“ (angebrannter Mais) von der Straße: auf Barbados ist Anfang Dezember noch so einiges drin. Dennoch musste Rihanna die Insel heute Abend nach nur knapp vier Tagen Aufenthalt auch schon wieder verlassen, um sich in New York erneut der Arbeit widmen zu können.

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