Rihanna besucht ihr Kunstprojekt auf der Berliner Biennale

Rihanna besucht ihr Kunstprojekt auf der Biennale 2016

So groß hat man Rihanna noch nie gesehen: ihr Contemporary Art-Projekt ragt bis in die erste Etage und steht doch tatsächlich inmitten von Berlin! Schon seit Beginn der „Biennale“, gilt Rihannas Cut-Out als das meist geteilte Bild der diesjährigen Ausstellung. Und Rihanna dürfte den Besucheransturm seit ihrem persönlichen Erscheinen vergangenen Mittwoch bloß noch verstärkt haben. Stehen tut ihr Kunstprojekt hier aber schon seit dem 04. Juni. Ihr Stylist Mel Ottenberg – der beruflich als Fashion Director des deutschen „032c“-Magazins öfters mal in Berlin ist – schaute sich seine Muse daher schon vor über zwei Monaten an. Rihanna folgte nun nur einen Tag nach ihrem Berlin-Konzert und ließ sich dafür sogar noch die Öffnungszeiten verlängern: das KW Institute for Contemporary Art – in dessen Hinterhof „Rihanna“ steht – schließt schließlich schon um 19:00 Uhr, Rihanna und ihr persönliches Gefolge erschienen natürlich erst eine Stunde darauf.

Rihannas Kunstprojekt auf der Biennale 2016 in BerlinVia Snapchat ließ uns BFF LeAndra jedoch ein Teil der Erkundungsreise werden, die für Rihanna erst einmal bei den Kindern des Personals begann – hier die Story in voller Länge ansehen. Fast über eine Stunde hielt sich Rihanna hier noch auf und ließ uns via Instagram noch wissen, was ihr an der Figur besonders gefiel: „meine Brüste sind so groß, wie sie es niemals sein werden!“ Die abgebildete Aufnahme zeigt Rihanna übrigens am Strand von Barbados. Warum der kolumbianische Künstler Juan Sebastián Peláez gerade dieses Bild vom 06. November 2013 auswählte, erklärte er uns derweil noch in einem Fan-Interview: „ich habe noch sieben weitere Entwürfe erstellt, letztendlich haben wir uns aber für dieses entschieden. Ich wollte nämlich eine klare Front-Aufnahme ihres ganzen Körpers haben. Dass man dabei ihre Tattoos sehen sollte, spielte natürlich auch eine große Rolle: immerhin sollte Rihanna noch erkennbar sein.“

Die Bedeutung hinter des Projekts liegt hingegen schon ganze 500 Jahre zurück: das Photoshop-Werk ist nämlich vom Menschenbild inspiriert worden, welches die Entdecker Amerikas damals noch von den Leuten aus der Karibik hatten. Genau aus diesem Grund wurde auch Rihanna auserwählt und bekam ihr Gesicht doch tatsächlich über die Brust platziert. Rihanna selbst hat mit dem Projekt übrigens nichts zu tun und besuchte ihr Ebenbild als ganz normaler Tourist. Auch der in Berlin allbekannte Currywurst-Laden „Curry Mitte“ sowie der Life-Style-Laden „The Store“ in ihrem Soho House-Hotel wurden daraufhin noch von Rihanna aufgesucht, ehe der Abend beim Italiener „Cecceoni’s“ ausgeklingt wurde. Die Stadt verlassen hat Rihanna dann erst Donnerstag in der Früh. Wer sich das Kunstprojekt nun ebenfalls noch anschauen möchte, hat noch bis zum 18. September die Gelegenheit dazu. Für nur 6€ (Donnerstags zwischen 12-21 Uhr für nur 4€) ist das Museum an folgender Adresse zu folgenden Öffnungszeiten aufzufinden:

KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69
D-10117 Berlin

Öffnungszeiten:
Montags: 12 – 19 Uhr
Dienstags: geschlossen
Mittwochs: 12 – 19 Uhr
Donnerstags: 12 – 21 Uhr
Freitags: 12 – 19 Uhr
Samstags: 12 – 19 Uhr

Wer dafür nun extra nach Berlin anreist, sollte auch einen Stopp an Rihannas Wachsfigur im Madame Tussauds-Kabinett einlegen (in der Nähe des Brandenburger Tors).