Offizielles Musikvideo zu Rihannas „Needed Me“

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Die Vorfreude auf das Musikvideo wurde uns mit der Veröffentlichung der ersten Paparazzi-Aufnahmen vom 16. März zwar schon genommen, doch wer hätte schon mit einem solchen Clip gerechnet? Damit hat uns Rihanna definitiv ein erneutes Male geschockt und ja, auch überrascht. Immerhin kündigte Rihanna die Veröffentlichung ihres „Needed Me“-Musikvideos, wie aus heiterem Himmel nur wenige Stunden zuvor an: kurz und knapp über Twitter als Überraschung zum 420-„Feiertag“. Das Video erinnert uns dabei an eine Mischung aus „Pour It Up“ sowie „Bitch Better Have My Money“ – zweier Videos, an denen Rihanna als Regisseurin schon selbst beteiligt war. Doch die US-Single aus „ANTI“ geht noch einen Schritt weiter und kombiniert gleich beide: doch wen repräsentiert der von ihr erschossene Kerl überhaupt? Ist es ihr Zuhälter? Ein Ex-Freund, generell dessen Typ Mann oder gar ihr ehemaliges Plattenlabel? Feststeht zumindest, dass die im Song angesprochene Person von ihr abhängig war und es dabei wohl auch um viel Geld ging.

Doch Rihanna zieht all dem einen Strich durch die Rechnung und beweist uns damit, wer hier überhaupt die Savage (Syn.: badass/gefährliche Wilde) ist. Es ist und bleibt jedoch jedem seine eigene Interpretationssache, bis uns Rihanna darin ein wenig aufklärt – zu „BBHMM“ warteten wir jedoch ein ganzes Jahr lang

Gedreht und gezeigt wird uns das komplette Video übrigens in Slow-Motion, was durch die Visualisierungen des Spring Breakers-Regisseurs Harmony Korine noch besonders gut rüberkommt. Und während uns Rihanna noch zugesteht auf dem roten Teppich nie wieder ihre Nippel zeigen zu wollen, darf es in der Kunst-Welt in Form eines Musikvideos wohl noch sein: zu Beginn trägt Rihanna nämlich lediglich ein hauchdünnes und transparentes Seidenkleid von Rosamosario’s. Mittlerweile immerhin schon das fünfte Musikvideo in Folge, in dem man deutlich auf ihre blanke Oberweite blicken kann. Für Rihanna allerdings weniger ein politisches Statement – es ist schlicht und einfach ihre Art mit ihrem Körper umzugehen. Ihr Selbstbewusstsein sieht man ihr daher auch in den bereits veröffentlichten Hinter-den-Kulissen-Aufnahmen sowie einem kurzen Making-Of-Clip an.

Da auch dieses Musikvideo um 18:00 Uhr deutscher Zeit erschien – wie auch schon „Work“ sowie „Kiss It Better“ – dürften wir wohl auch in Zukunft an dieser Uhrzeit festhalten können. Übrigens: wir bekamen nun schon innerhalb von nur zwei Monaten gleich drei/vier Musikvideos präsentiert – wie viel uns aus „ANTI“ wohl noch erwarten wird?

Screencaptures aus dem Video gibt es derweil noch hier zu sehen, während es hier den Songtext sowie dessen deutsche Übersetzung zu lesen gibt.