Endspurt? Rihanna arbeitet selbst im Urlaub an #R8 – die neuesten Informationen

Rihanna bei den Grammy Awards im Jahr 2015

Ja, natürlich war Rihanna im Laufe der letzten beiden Jahre des öfteren in zahlreichen Aufnahmestudios unterwegs – doch zugegeben so oft wie in den letzten Wochen, bekam man Sie hier nicht vor Gesicht. Gleich acht Mal ging es vor dem Barbados-Urlaub noch ins Studio – und selbst hier kam ihr die Arbeit nicht zu kurz. Wollte Sie das Album so schnell wie möglich fertigstellen? Eventuell weil eine Deadline des Plattenlabels am Geldhahn zieht? Frisch aus dem 9-tätigem „Urlaub“ ging es in New York schließlich direkt in die Büros des Labels. Was hier besprochen wurde? Natürlich unkommentiert.

So einige Beteiligte des Albums sind da schon gesprächiger. Viele weitere Produzenten/Songwriter meldeten sich die vergangenen Wochen plötzlich in den Medien, so als hätte Rihanna gerade erst mit den Aufnahmen begonnen. DJ Snake gab einem Fan nämlich an, dass Rihanna noch immer Demos annehmen würde – sprich: Rihanna ließ/lässt sich noch immer für Sie geschriebene Songs einsenden. Dabei gab dieser Wochen zuvor bereits an, dass er ihr einen „Killer Track“ komponiert habe. Hat Sie ihm auf die Song-Einsendungen eventuell nicht geantwortet? Erst vor kurzem schrieb er ihr auf Twitter schließlich noch: „Rihanna, check deine E-Mails!“ Die Kollegen von Rocky City („Man Down“, „Pour It Up“) sind sich da schon sicherer: geben in einem „Vibe“-Interview an, dass Sie deren Songs definitiv bereits aufnahm. Sie gestanden aber auch, dass Sie bis heute nicht wissen, ob Sie deren Songs auch letztendlich auf das Album packen würde.

Aktuell ganz vorne mit dabei scheint allerdings „Bitch Better Have My Money“ und auch „Higher“-Songwriterin Bibi Bourelly zu sein. Ihre Musik scheint bei Rihanna so gut anzukommen, dass Sie sie gleich dazu beauftrage ihr noch weitere Songs zu schreiben. Sänger Nick Brewer bestätigte das nun in einem MTV-Interview und gab auch an, dass Bibi als gebürtige Berlinerin sogar hier an den Songs arbeite. Selbst Rihannas Ton-Techniker Marcos Tovar begleitete sie dabei. Er flog – wie auch Rihannas Vocal-Coach Kuk Harrell – übrigens sogar mit nach Barbados, wo es einem seiner Instagram-Bilder nach noch immer um das Album ging. Doch hier scheint nur noch Marcos gearbeitet zu haben, schließlich begleitete Kuk Rihannas Crew stets auf den besuchten Feiern und Aktivitäten. Durfte er das Ende der Aufnahmen bereits mitfeiern? Denn während Kuk die Hauptarbeiten übernimmt: mit ihr die Vocals aufnimmt und diese zusammenmixt, ist es Marcos der daran noch zu arbeiten hat. Jegliche Effekte über ihre Tonspuren stammen nämlich aus seinen Händen. Und wer sogar noch am Strand arbeiten muss, der muss wohl wirklich kurz vor einer Deadline stehen. Sprich einem Datum, an dem das Plattenlabel ein fertiges Album vorgelegt haben möchte. Schließlich schreibt Marcos ja noch: „bin noch nicht im Urlaub“, so als dürfte er in wenigen Stunden/Tagen seinen Laptop endlich beiseite legen. Ging es im Meeting vor wenigen Tagen daher um die Abnahme des fertigen Albums?

Damit dürfte nun wohl auch die Zeit gekommen sein über das Album zu spekulieren. Denn auf was für Musik-Genren Rihanna mit dem neuen Album setzt, bleibt uns noch immer ein Rätsel. Sie scheint aber viel mit Hip Hop/Trap/Rap herumzuexperimentieren, wie nicht nur ein Studio-Tag mit „London On Da Track“ beweist, sondern auch Bibi Bourelly, die nach dem Erfolg zu „BBHMM“ erneut engagiert worden zu sein scheint. Auch Produzent Mike Will Made It deutet daraufhin, der bereits vor drei Wochen behauptete, dass die von ihm produzierte Nummer „Nothing’s Promised“ Rihannas nächste Single werden würde. Bereits im November letzten Jahres veröffentlichte uns Rihanna über Instagram noch eine erste Snippet aus dem Song. Ungefähr zeitgleich zu Mike Wills Behauptung twitterte Regisseur Michael Ian Black dann auch noch, dass er aktuell ein Musikvideo für Rihanna drehen würde – handelte es sich dabei bereits um „Nothing’s Promised“?

Wie aber auch schon vor einem Jahr, beantworten uns selbst die „neuesten Informationen“ keine unserer Fragen. Schließlich ist auch der Tag der Album-Release noch immer unbekannt. Von „sämtliche News erfahrt ihr von mir“, „ich bringe es erst dann heraus, wenn ich daran glaube“ und vor allem von „soon“ haben wir aber schon genug gehört. Viele Fans machen sich daher bereits im Netz darüber lustig. Sprüche wie „über DefJam würde Rihanna nun schon #R10 veröffentlichen“ oder auch „Rihanna hat nun genauso viele Parfums auf dem Markt wie Alben“ erheitern uns zumindest ein wenig die lange Wartezeit. Denn wer weiß es schon: vielleicht stimmen unsere Vermutungen? In spätestens „soon“ werden wir das mit Sicherheit noch herausfinden.