Musikvideo zu Rihannas „Bitch Better Have My Money“

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Es hätte uns in den Sinn kommen sollen, als Rihanna das Musikvideo zu „Bitch Better Have My Money“ bei den „BET Awards“ in Form eines „Trailers“ präsentierte und die Streaming-Plattform Tidal dieses als ihr „bisher größtes“ ankündigte: das Musikvideo ist gefilmt und geschnitten wie in einem Film! Dabei erzählt Rihanna in ganzen sieben Minuten, wie Sie am liebsten mit ihrem ehemaligen Buchführer – nach dessen Fehl-Management vor sechs Jahren – abgerechnet hätte. Damit wäre nun auch endgültig die Frage geklärt, wer ihr all das Geld überhaupt schulden würde: Rihanna gibt ihrem ehemaligen Buchhalter Peter Gouni die Schuld daran im Jahr 2009 beinahe pleite gegangen zu sein – Rihanna zog sogar bis vor Gericht, bekam ihr Geld allerdings nie wieder.

Im Musikvideo gibt es nun die bittere Rache – dabei gibt es weder Gnade noch zensierte Szenen: Alkohol, Joints, eine Bong, Waffen, Blut, Gewalt und Rihanna sogar völlig entblößt, gibt es im Clip zu sehen. Eben genauso, wie man das Video zum aggressiven Trap-Song erwartet hätte. Rihanna selbst schrieb dabei das Konzept des Videos und drehte dieses Anfang April noch gemeinsam mit den französischen Jungs von Megaforce im Marina del Rey von Kalifornien ab. Wie sehr Sie sich daher über dessen Veröffentlichung freute, ist diesem kurzen Clip hier zu entnehmen. Das volle Musikvideo premierte übrigens am frühen Morgen um exakt 06:00 Uhr (dt. Zeit) zeitgleich auf Tidal und auch auf VEVO – auf Twitter landete die Hashtag „#BBHMMVideo“ daraufhin daher umgehend auf Platz Eins der weltweiten „Trending Topic“-Charts.

Das Musikvideo ist übrigens Rihannas erstes, welches visuell nicht nur den reinen Song abdeckt und somit ihr bisher längstes. Und obwohl Rihanna den Song nicht völlig selbst schrieb, hat man nun eine ganz andere Sichtweise auf dessen Songtext. Rihanna hat den Song schlicht und einfach zu ihrem eigenen gemacht und sich absolut damit identifizieren können. Schließlich macht sich Rihanna in ihren 90er-Jahre-Klamotten auf den Weg in das Haus ihres wohlhabenden Mitarbeiters, entführt seine Frau (verkörpert durch Rachel Roberts (37)), foltert diese auf ihre Weise, bringt letztendlich beide um und stiehlt all sein (pardon: ihr) Geld. Eine zensierte und TV-gerechte Version des Videos erschien bislang übrigens noch nicht.

Ebenfalls im Video zu sehen: „Hannibal“-Serien-Darsteller Mads Mikkelsen (als der Buchführer), Eric Roberts (der Sheriff) sowie Sita Abellan und Sanam als ihre zwei Begleiterinnen.



Auf dem zeitgleich stattgefundenem „Tidal x Rihanna“-Event – welches vor erst wenigen Tagen „angekündigt“ wurde – ließ Rihanna das Musikvideo sogar auf einer großen Leinwand premieren. 80 Fans durften bei der einmaligen Gelegenheit dabei sein, zu der sie Rihanna obendrein sogar noch persönlich treffen konnten. Wie zahlreiche Fans von vor Ort berichten, wurden alle zu einer geheimen Location gefahren, wo sie sich das Musikvideo ansahen. Als dann plötzlich Rihanna den Raum betrat, schmiss Sie mit etlichen Geldscheinen um sich, begrüßte jeden persönlich, unterschrieb auf zahlreichen Körperteilen und beendete die „Feier“ auch schon wieder. Da den Fans zuvor jegliche Handys sowie Kameras abgenommen wurden, hinterbleiben uns Außenstehenden allerdings nur noch ihre hochgeladenen Snapchat-Stories sowie ein zusammenfassendes Video der Plattform. In ihr anstehendes achtes Studioalbum durften die Fans trotz hoher Erwartungen übrigens nicht reinhören.