Rihanna über ihre „Clara Lionel Foundation“: Erfolge, Ziele und die Motivation dahinter

Über 50 Charity-Projekte unterstützte Rihanna bereits in den vergangenen Jahren, nur wenige davon landeten später auch in der Presse. Dabei sind es besonders ihre beiden eigenen Stiftungen, die ihr schon immer besonders am Herzen lagen. Die Krebs-Erkrankung ihrer Großmutter machte es vor drei Jahren nur noch intensiver: die schon mit 18 Jahren gegründete „Believe Foundation“ ließ Sie fallen, um sich darauf besser und gründlicher auf die „Clara Lionel Foundation“ zu konzentrieren. Eine Stiftung, die nicht nur schon viel Geld eingenommen, sondern auch schon viel erreicht hat. Auf Barbados z.B. stattete Rihanna die komplette Onkologie-Abteilung des örtlichen Krankenhauses neu aus: die neuen Maschinen sind nicht nur moderner, sondern auch viel effizienter. Neben der vor einigen Monaten gestarteten Homepage der Organisation, stellte uns Rihanna nun auch ein dazugehöriges Video online, welches zeigt was die „CLF“ bereits getan und was sich Rihanna in Zukunft noch so alles vorgenommen hat. Dabei wird ganz klar deutlich: Mutter Monica scheint ebenfalls an der Stiftung beteiligt zu sein und kooperiert höchstwahrscheinlich einige Angelegenheiten auf Barbados.

Ihre Heimatinsel stand bislang schließlich noch im Fokus: so wurden z.B. Vollstipendien an Einheimische verteilt, die im Ausland nötige Erfahrungen sammeln, um diese zurück auf die Insel zu bringen. Denn auf der einzigen Universität der Insel, gibt es nur einige wenige Fächer zum Studieren. Doch auch der Aspekt der „Gesundheit“ war Rihanna bislang ebenfalls noch am wichtigsten. Schließlich herrscht auf Barbados das weltweit zweitgrößte Auftreten von Prostatakrebs, wobei die Sterberate dieser Erkrankten hier sogar am höchsten ist. In Zukunft allerdings will man expandieren und in die ganze Welt investieren. So spricht Rihanna über „sauberes Wasser“ und Einrichtungen in Äthiopien sowie Kambodscha, während die Mutter über „weltweite Freundschaften“, Bildung, Kunst und Kultur spricht. Wie wichtig ihr all ihre Anliegen dabei sind, verdeutlicht uns Rihanna mit rührenden Worten über ihre verstorbene Großmutter Clara „Dolly“ Brathwaite:

„Wenn ich an meine Großmutter denke, denke ich an eine sehr starke und selbstständige Frau, die sich so sehr um andere kümmerte, wie niemand sonst. Sie verlangte wenig, gab aber viel. Alle Frauen in meiner Familie wollen genauso sein wie sie. Genau aus diesem Grund stehe ich heute hier. Sie kämpfte gegen den Krebs und verlor, daher ist es in meinem Interesse diese Krankheit nun zu bekämpfen. Ich möchte Menschen eine Möglichkeit bieten.

Eines Tages könntest auch du die Hilfe brauchen – oder vielleicht deine Kinder, deine Enkel oder deine Geliebten. Niemand ist sicher vor Armut und Krankheiten. Man kann es nie wissen. Aber auch für dich werden wir kämpfen.“