So promotet Dreamworks den Animationsfilm „Home“

Dreamworks Home Promotion

Von Promotion (dt. Vermarktung) können wir Rihanna-Fans ja eine ganze DIN-A4-Seite voll schreiben, denn viel mehr benötigen wir da – wie es aktuell auch „FourFiveSeconds“ beweist – nicht. Es ist mittlerweile ihre teure Fanbase sowie schlicht und einfach „ihr Name“, die ihre Produkte und Veröffentlichungen ganz wie von allein verkaufen lassen. Potential nach oben gibt es dabei natürlich immer, doch wozu schon eine Nummer-#1, wenn sich „FourFiveSeconds“ auf Platz Vier (der US-Charts) bereits besser verkauft als einst noch „Diamonds“ im selben Zeitraum (ersten sechs Wochen)? Das amerikanische Filmstudio Dreamworks hat da zu seiner aktuellen Veröffentlichung in Form des Animationsfilm „Home“ schon so einiges mehr zu verlieren. Um die 132 Millionen Dollar (= 124 Mio. €) soll allein die Produktion gekostet haben und somit wurden weitere Beträge in Millionenhöhe für den weltweiten Vertrieb sowie die in Hochtouren laufende Promotion da noch nicht einmal miteinkalkuliert. Eine hohe Geldsumme also, die das Filmstudio verlieren könnte und daher enorm auf weltweite Vermarktung setzt.

Um einen kleinen Überblick über die großen Bemühungen zu bekommen, haben wir uns nun einmal die Aufgabe gemacht und alles schlicht und einfach zusammengefasst. Denn eins ist schon jetzt klar: die Promotion geht sprichwörtlich in die Luft! Hier mehr erfahren:

Sunexpress Flugzeug in Dreamworks Home AufklebernSunexpress Flugzeug in Dreamworks Home AufklebernDenn die türkische Fluggesellschaft „SunExpress“ hat doch tatsächlich eine seiner „X-Ray Golf“-Flugzeuge mit Aufklebern des Films beschmückt. „Oh“ (gesprochen von Jim Parsons) sowie „Tip“ (im Original synchronisiert von Rihanna) fliegen damit buchstäblich durch die ganze Welt: denn die Maschine fliegt von 21 deutschen Flughäfen aus in insgesamt über 28 Sonnenziele der Welt. Schon seit über einem Monat ist das „Home“-Flugzeug unterwegs. Dieses bereits gesichtet? Die 20th Century Fox of Germany verlost unter allen Einsendungen, die eindeutig beweisen, dass ihr die Maschine bereits selbst gesehen habt, jeweils zwei von insgesamt 20 Kinotickets. Einfach unter der Hashtag „#HomeSunExpress“ veröffentlichen oder gleich unter diesem Facebook-Post kommentieren. Einsendeschluss ist der 05. April. Doch nicht nur in Deutschland hat sich Dreamworks große Kooperationen an Land gezogen: so wirbt z.B. das amerikanische Möbelhaus „Kimbrell’s“ in seiner aktuellen Werbung gemeinsam mit den Charakteren aus dem Film.

Oh und sein Auto Slushious in BerlinIn Deutschland ist die Promotion derweil besonders stark in Berlin zu spüren: denn Charakter „Oh“ ist hier schon eine ganze Weile unterwegs. „Oh“ ist ein Alien der Rasse „The Boov“, die auf unsere Welt kamen, um für sich ein neues Zuhause zu errichten. „Oh“ allerdings – in der deutschen Synchronisation von Bastian Pastewka gesprochen – hat so einige Fehler begangen und wird daher von seinen Artgenossen gesucht. Auf seiner Flucht lernt er dabei „Tip“ kennen, die in der deutschen Version von Maja Maneiro synchronisiert werden soll. Was darauf geschieht seht ihr ab dem 26. März in unseren Kinos. Schon jetzt macht sich „Oh“ gemeinsam mit seinem Auto „Slushious“ aber in Berlin breit. Eine hautnahe Promotion, die Mundpropaganda dank zahlreicher Facebook-Bilder der Entdecker verspricht. Und das nicht nur bei uns! Weltweit wie u.a. hier durch ganz Großbritannien war „Oh“ schon fleißig am promoten.

Selbstverständlich beansprucht Dreamworks aber auch gewisse Promotion über soziale Netzwerke. Sei es auf Facebook, Twitter, Youtube oder sonst wo: überall veröffentlicht das Filmstudio und seine Medienpartner immer wieder neue Bilder und Videos des Films oder auch des „Home – Conversations“-Interview von Rihanna und Jim Parsons. Schon im Juli letzten Jahres begann die „Social-Media Promotion“ und seit Januar ist die Aktivität sogar intensiv. Über Instagram veranstaltet die 20th Century Fox of Germany übrigens zeitgleich noch ein weiteres Gewinnspiel: stellt ein Foto eurer Wohnung mit der Hashtag „#Homegefühl“ online und gewinnt „coole Preise zum Kinostart“. Einsendeschluss für dieses Gewinnspiel ist der 26. März.

Doch besonders immer wieder neu auftauchende Clips aus dem Film machen sich im Netz breit. „Viral Marketing“ sei Dank, wurden solche kurze Videos sogar schon über vier Millionen mal aufgerufen, obwohl diese mit dem Film selbst kaum noch etwas zu tun haben. Diese vor erst wenigen Wochen veröffentlichten „Oh testing earth objects“-Clips (dt. Oh testet Produkte der Erde) wurden daher teilweise sogar schon öfters angeklickt als die Trailer selbst.

Nicht zu vergessen ist aber auch die Soundtrack zum Film selbst. Dieses erscheint in seiner vollständigen Ausstattung zwar erst am 20. März, doch zwei Songs daraus sind schon seit Wochen überall erhältlich: „Towards The Sun“ von Rihanna sowie „Feel The Light“ von Jennifer Lopez ermöglichen aber nicht nur weitere Einnahmen durch das „Merchandise“, sondern vermarkten den Film gleich noch auf weiteren Medienplattformen. So laufen die Songs im Radio bereits rauf und runter und auch die Online-Medien berichten darüber. Dabei wird der Film selbst stets mit-erwähnt: Promotion, die nicht einmal bezahlt werden muss. Links zum Kaufen des Soundtracks findet ihr rechts in unserer Sidebar unter „Aktuell“ wieder.

Oh und Pig als Soft-ToysUnd wo wir schon einmal beim „Merchandise“ (dt. Fanartikel) sind, können sich die zum Film gut sehen lassen. Denn neben Regenschirmen sind bereits sprechende Puppen, Mikrofone, Spielzeug sowie weiteres Kleinzeugs auf dem Markt. KopfhörerFür die nächste Zeit sind sogar Partnerschaften mit McDonalds in Planung, die entsprechendes Klein-Spielzeug im „Happy Meal“ anbieten werden. Sogar eine eigene Schmucklinie sowie T-Shirts sind bereits in Planung, für dessen Umsetzung sogar der Name von „Oh“ ausgetauscht werden musste. Im gleichnamigen Buch, welches als Vorlage bzw. Inspiration zum Film galt, heißt „Oh“ nämlich noch „J.Lo“. Da es aber Probleme mit dem Markenzeichen gab, musste der Namen schlicht und einfach einem neuen Namen weichen. Autor Adam Rex des Buches gab aber auch schon an, dass der Film seine ursprüngliche Handlung nicht wirklich wiederspiegelt, sondern nur die Charaktere und die grobe Idee aufnahm.

Tip und Oh zum AusmalenEine Altersbeschränkung hat der Film natürlich nicht und gilt auch nicht als „Kinderfilm“, sondern viel eher als Familienfilm rund um Freundschaft und Vorurteile. Trotzdem stellt Dreamworks für die kleinsten Fans noch Bilder zum Ausmalen sowie sonstige Spiele zum Ausdrucken zur Verfügung. Diese könnt ihr euch auf „Home-DerFilm.de“ herunterladen.

TV-Werbung zu Dreamworks HomeNatürlich darf man auch die zahlreichen Werbeblöcke im Fernsehen nicht vergessen, die wie Werbeplakate in den Städten weltweit einem immer wieder ins Auge fallen. Um einen Überblick über die Werbeplakate zu bekommen, haben wir über Twitter Fans aus aller Welt dazu aufgerufen, uns jegliche öffentliche Werbung zuzuschicken. Die Resultate aus aller Welt, könnt ihr euch auf unserer Facebook-Seite ansehen. Darunter meterlange Plakate am neuen Schloss von Berlin sowie Busse, Taxis und sogar die Metro beklebt mit Aufklebern aus dem Film. Sogar Sticker auf Orangen verzierte das Filmstudio mit dem Film! Diese Bilder müsst ihr gesehen haben.

Dreamworks Home Sticker auf OrangenDreamworks Home Banner am neuen Schloss von BerlinDreamworks Home Promo auf Bussen in LondonDreamworks Home Promo-Plakat

Jim Parsons und Oh im CFDA-Kleid auf der Comic-Con 2014Auch auf zahlreichen Events war Dreamworks bereits anwesend und stellte die einzige Film-Veröffentlichung des Jahres aus dem eigenen Haus vor. Allen voran auf der Comic-Con schon im letzten Juli. Jim Parsons stellte hier gemeinsam mit der Chef-Etage den Film vor und gab zeitgleich auch etliche Interviews zum Film. Seinen Charakter „Oh“ zog Parsons zur jährlichen Comic-Veranstaltung sogar im CFDASwarovski-Kleid von Rihanna an, welche Sie zur Show trug und damit weltweit Schlagzeilen auslöste. Auch „Oh“ im Kleid erweckte damit viel Aufmerksamkeit.

Jim Parsons, Rihanna und Steve Martin bei Good Morning AmericaSeit heute Morgen startet übrigens auch die direkte Promotion kurz vor Kinostart. In den USA startet der Film zwar erst einen Tag nach der Deutschland-Premiere am 27. März, doch besonders hier wird fleißig vermarktet – denn eine Deutschland-Premiere ist nicht geplant. Dafür aber definitiv in den USA! Rihanna, Jim Parsons sowie Steve Martin – der den Alien-Anführer „Captain Smek“ synchronisiert – waren für dessen Ankündigung sogar extra in der „Good Morning America“-Show in New York anwesend. Denn die Filmpremiere wurde zuvor noch über die Sendung verlost und wird nun tatsächlich zur Stadt eines Teilnehmers verlegt! Während des gemeinsamen Interviews stand dann fest: diese wird am 17. März in Plano, Texas veranstaltet und alle drei Synchronsprecher werden mit dabei sein. Rihanna wird am Folgetag die Guten-Morgen-Show sogar erneut aufsuchen und die Highlights der Premiere zeigen. Im heutigen Interview sagte Rihanna dann noch folgende Worte:

„Zuhause“ bedeutet für mich Barbados, aber irgendwie ist es auch jeder Ort, an dem ich einschlafen kann. Ich habe versucht „Tip“ ein wenig von meiner Persönlichkeit abzugeben, denn Sie ist so süß und harmlos, aber gleichzeitig auch so frech und dynamisch. Ich glaube, dass meine Fans das bemerken werden, denn auch meinen Akzent kann man immer wieder mal heraushören.

Es wurde sogar noch eine komplett neue Szene aus dem Film gezeigt. Obendrauf gab Sie sogar noch an, dass „Mac N‘ Cheese“ ihr Lieblingsgericht, die Couch ihr Lieblings-Ort im Haus und die Fernbedienung ihr Lieblings-Gerät sei. In den nächsten Tagen stehen in der Stadt übrigens noch Presse-Interviews an. Mit dabei auch ein deutsches Team bestehend aus einem Filmkritiker sowie TV-Moderatorin Nela Lee. Uns erwarten in den nächsten Tagen daher noch viel mehr Interviews sowie Promotion-Anlässe. Allerdings steht schon jetzt fest: Dreamworks geht kein Risiko ein und scheut keine Kosten. Die Promotion zu „Home“ umfasst so viele Medien, da wünschen sich sogar schon Rihanna-Fans, dass Sie ihr Promotion-Team gerne einmal auswechseln könnte…

EDIT:
Kurz nach dem „Good Morning America“-Interview, beantworteten Rihanna sowie Jim Parsons noch von Fans eingesendete Fragen über die Handy-Applikation „Snapchat“. Die komplette „Story“ könnt ihr euch hier ansehen. Darauf wiederum ging es auf die angekündigte Pressekonferenz. Eine Audio-Spur dieser gibt es hier zu hören. Zeitgleich erschien im Netz ein Video, welches alle Synchronsprecher im Aufnahmestudio zeigt. Am Folgetag gaben alle drei Hauptdarsteller dann noch einzelne Presse-Interviews, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden.

Folgende komplette Szenen aus dem Film wurden bereits veröffentlicht:
#01 „Can I come into the out?“ [Deutsch]
#02 „Cat Infested Car“
#03 Uncontrollable Alien Dance [Deutsch]
#04 She is bluffing
#05 Joke
#06 „I would not“