10 Dinge, die du von Rihanna lernen kannst

10 Dinge, die du von Rihanna lernen kannst

„Ich bin nicht perfekt“ von sich zugeben, braucht Mut als Star mit Vorbildfunktion. Schließlich schauen Millionen von Fans auf einen auf und versuchen einen sogar nachzuahmen. Dabei will Rihanna doch gar kein Vorbild sein: „ich habe eine solche Rolle nie angenommen, ich lebe mein Leben nun mal nicht als 14-jährige.“ Dennoch ist und bleibt Rihanna für uns ein Vorbild, die uns nicht nur inspirieren, sondern auch aufmuntern, stärken und weiterhelfen kann. Vor allem ihre Einstellung auf das Leben kommt bei Fans besonders gut an. Sie versucht nicht perfekt zu sein, versteckt sich nicht hinter irgendwelchen Kostümen oder „Zweiten Ichs“ und macht das was Sie will. Charaktereigenschaften, die Sie stark von ihrer Konkurrenz abheben lassen und identifizierbar machen. Denn neben all ihrem Ruhm, ist Rihanna im Kern schließlich immer noch „Robyn“ geblieben. Sie selbst bevorzugt ihren Vornamen sogar im engsten Familien- sowie Freundeskreis. Und genau diese Bodenständigkeit macht Rihanna zu einem nachvollziehbaren Menschen, der nicht als Promi irgendwo auf der Welt herumstolziert.

Wir wollen euch daher nun zehn Lebensmottos und Einstellungen vorstellen, die Rihanna auslebt und auch verbreitet. Man kann viel von ihnen lernen, wenn man denn will und sie richtig einordnet. Und vielleicht ist folgender Artikel ja auch als kleine Charakterisierung für Nicht-Fans zu verstehen, die Rihanna darauf wohl möglich anhimmeln werden. Denn versprochen: folgende zehn Gründe bringen Rihanna einfach näher an die eigene Person:

Sei du selbst
Ihre Lebenseinstellung ist wohl mit folgenden Worten zu verstehen: „I don’t give a fuck“ (dt. „mich interessiert rein gar nichts“). Und in der Tat: Rihanna versteckt sich nicht, Sie ist 100%ig Sie selbst, was selbst andere Prominente an ihr so sehr schätzen. Denn spätestens seit ihrer „Good Girl Gone Bad“-Revolution, lebt Rihanna allein unter ihren Regeln. Zu ihrer dritten Ära, schnitt sich Rihanna noch ohne Absprache die Haare ab, färbte sich diese schwarz und legte ihr „Inselmädchen“-Image – welches ihr zuvor von ihrem ehemaligen Plattenlabel Def Jam aufgezwungen wurde – nun endgültig ab. Rihanna rebellierte mit gerade einmal 19 Jahren gegen die höhere Macht des Plattenlabels, setzte so einiges aufs Spiel und kam trotzdem damit durch. Daher sollte es auch dir egal sein, was andere über dich denken. Rihanna färbt sich auch ihre Haare pink, läuft mitten in der Nacht mit Sonnenbrille herum und macht einfach das, worauf Sie gerade Lust hat. Gib nicht auf, sei stark, versuch nicht auf perfekt zu tun, aber sei selbstbewusst, scheint ihr Motto zu sein. Denn ob Jogginghose auf High-Heel oder ihre Meinungsfreiheit über Twitter – Rihanna versteckt weder ihre Persönlichkeit, noch ihre Einstellung als auch ihre Kultur. Denn auch mit ihrer Sexualität geht Rihanna offen um.

In Interviews gesteht Sie gerne einmal, dass Sie aktuell kein Sexleben besitze und es sich daher auch mal gerne selbst macht. Auch mit ihrem Drogenkonsum geht Rihanna ganz offen um. Es liegt wohl an ihrer karibischen Kultur, dass Rihanna so rassisch und offen mit Dingen umgeht, die andere Kulturen nicht vereinbaren oder gar verstehen können. Doch das ist Rihanna schließlich auch egal.

Lass dir nichts gefallen
Denn Kritiker, Hasser, aber auch Neider gibt es doch immer. Egal ob auf dem Schulhof oder im Netz – gut wegstecken kann das noch lange nicht jeder. Vor allem Rihanna aber, hat ihre ganz eigene Art und Weise mit solchen Kommentaren umzugehen. Entweder a) ignoriert Sie es völlig bzw. lacht darüber oder b) lässt sich absolut nichts gefallen. Wenn z.B. ein Fernsehsender Sie als Mensch diskriminiert, gibt es von ihr gerne einmal ein „fickt euch!“ zugetwittert. Und auch Kollegen aus der Branche wie Ciara, Teyana Taylor, Amanda Bynes oder das ehemalige R&B-Trio TLC haben in Vergangenheit bereits von ihr zu hören bekommen, als diese öffentlich gegen Rihanna hetzten.

Beherrsch dich
Allerdings sollte man seine Limits kennen. Denn Rihanna ist ein Star und kann sich wohl einige Dinge erlauben, die auf den Straßen nicht so einfach funktionieren. Doch auch Rihanna kennt ihre Limits nur all zu gut. Vor allem rund um ihren Drogenkonsum, ist Rihanna nicht immer gut drauf anzusprechen. Diese konsumiert seit nun bereits über fünf Jahren Marihuana. Wer nun zusammenzuckt, hat allerdings keinen Grund zur Sorge. Denn die Droge gilt in Kreisen als „Einsteiger-Droge“ – Sie macht zwar definitiv abhängig und auch „high“, bringt einen aber nicht um. Mit Stars, die Drogen bereits zum Opfer gefallen sind, lässt sich Rihanna daher absolut nicht auf eine Ebene stellen. „Genau, weil Whitney Houston an einem verdammten Joint gestorben ist,“ ließ Sie einen Fan in Vergangenheit mal bei einem Vergleich wissen. Grund des Todes der Sängerin – die als Eine unter Rihannas Vorbildern gilt – war vor einigen Jahren u.A. der Konsum von Kokain. Auch die verstorbene Sängerin Amy Winehouse nahm diese Droge, zu der Rihanna gekonnt Abstand lässt. Der Konsum von Kokain würde sich deutlich an ihrem Aussehen bemerkbar machen.

Verzeih, aber vergiss nicht
Doch selbst abseits von Drogen, kann sich Rihanna ganz gut beherrschen. Besonders wenn es um das Gute im Leben geht, denn pessimistisch ist Rihanna von Natur aus nicht. Ihre an Krebs verstorbene Großmutter „Dolly“ brachte ihr früh bei: verzeih den Menschen, die Fehler begehen. Eine Einstellung, die Rihanna nicht nur lebt, sondern auch trägt. „Niemals ein Fehler, immer eine Lektion“ ließ Sie sich einst spiegelverkehrt auf die Schulter tätowieren, um es sich stets selbst im Spiegel durchlesen zu können. Gestochen hat Sie sich das Tattoo knapp ein Jahr nach ihrer „Prügelattacke“ von Ex-Freund Chris Brown, mit dem Sie nur wenige Wochen nach dem Vorfall hinter geheimen Türen erneut Kontakt aufnahm. Einige Jahre darauf erschienen sogar wieder gemeinsame Songs und die beiden wurden wieder ein Paar. Doch nachdem er seine wahrscheinlich 15. Chance vermasselte, war nun endgültig Schluss.

Lass los
Absoluter Kontaktabbruch und das obwohl Sie in einem Interview aus dem Jahr 2012 noch von der „großen Liebe“ sprach, die beiderseitig niemals niemals vergehen würde. Doch irgendwann ist mal der Zeitpunkt gekommen, an dem einfach losgelassen werden muss. Und zwar dann, wenn es einfach zu viel wird und die Kräfte nachlassen. Denn bei aller positiver Ausstrahlung, hat doch jeder einmal die Schnauze voll. Denn vor allem Brown schien für Rihanna schon immer zu kindisch, schließlich lernte Sie selbst doch sehr früh wie es ist auf eigenen Beinen als reife Frau da zu stehen: zurückblickend auf ihre Jugend, übernahm Rihanna teilweise die Mutterrolle. Mutter Monica ging das Geld verdienen, Vater Ronald flüchtete in Alkohol und Drogen, während ihre beiden jüngeren Brüder versorgt werden mussten. Sie kochte, nahm beide mit zum Strand, war immer für Sie da.

Bleib auf dem Boden
Und das ist Sie auch immer noch. Denn Bodenständigkeit liegt Rihanna besonders am Herzen, vor allem wenn es um ihre Familie geht. Weihnachten einmal nicht bei ihnen zurück auf der Heimatinsel Barbados zu verbringen, würde ihr niemals in den Sinn kommen. Denn als Star, ist Rihanna schwer beschäftigt – reist viel und hat kaum Freizeit. Ihre Wahlheimat von Los Angeles bzw. New York liegt schließlich nicht mal eben um die Ecke. Doch ihre Familie ist es, die Sie auf dem Boden hält. Daher lässt Rihanna diese auch gerne einmal über all in der Welt einfliegen, wenn Sie gerade Sehnsucht nach ihnen verspürt. Dasselbe gilt zu ihren besten Freundinnen. Melissa, LeAndra und Sonita sind wie Feuer, Wasser und Stein. Die eine beinahe emotionslos, aber immer an ihrer Seite, die Andere die ruhige Seele, die Rihanna herunterbringt und LeAndra ist die exotische, laute, lustige und teils verrückte Ader, die Rihanna so sehr an ihr schätzt. Je nach Stimmung, braucht Rihanna mal die und mal die Andere oder am liebsten gleich alle beisammen.

Glaube und respektiere
Doch auch ihr Glaube hält Rihanna auf dem Boden und gibt ihr immer wieder die Kraft. Denn ja, neben sexy Selfies auf Instagram, seltener gewordener Party-Nächte und angeblichen Affären, fühlt sich Rihanna stark an Gott gebunden. Als Christin ist Rihanna zwar keine die ständig betet, ist aber auch keine, die ihren Glauben auch nur teilweise vergessen würde. „Gottes Liebe ist die Erste und die Letzte!“, ist nur eines ihrer zahlreicher tweets, die ihren Glauben bestätigen und angebliche Verbindungen zu irgendwelchen Hintertür-Organisationen dementieren. Auch in Verbindung zu ihrem Erfolg, erwähnt und dankt Rihanna ständig ihrem treuesten Begleiter. Sie hat größten Respekt vor Gott und seinem Weg, der er ihr laut eigenen Worten vorschreibt. Auch ihre Familie respektiert Rihanna sehr. „Twerken“ kann Sie ja bekanntlich gut, es aber neben ihrem Opa zu tun, für Sie undenkbar. Über andere Menschen urteilt Rihanna übrigens nicht.

Schätze das Leben
Denn letztendlich zählt doch nur das eigene Leben an sich. Man sollte schätzen was man hat und besitzt, sich klare Ziele im Leben setzen und dafür kämpfen. Denn Rihanna selbst kann wohl eine Geschichte darüber erzählen. Sich als Inselmädchen einer zuvor relativ unbekannten Insel aus ärmlichen Verhältnissen zur größten Sängerin der ganzen Welt zu entwickeln, sei ihr hoch anzurechnen. Denn wenn sich Rihanna einmal Ziele steckt, will Sie diese auch umsetzen und am Ende definitiv erreichen.

Bleib nicht stehen
Denn als absoluter Workaholic, ist über ein Stehenbleiben nicht ein einziger Gedanke zu verschwenden. Rihanna will sich stets verbessern, nichts machen, was Sie je zuvor bereits getan hat und immer wieder neue Trends setzen. In der Mode und besonders in der Musik-Branche, ist Rihanna daher nicht nur sehr anerkannt, sondern auch gefragt. Neue Kooperationen stehen immer an und die Liste an Künstlern, die sich einen gemeinsamen Song mit ihr wünschen ist lang. Denn Fortschritt in der Karriere zeigt Innovation. Rihanna kennt sich daher sehr gut in ihrer Branche aus, experimentiert mit neuen Sounds und stellt Teams zusammen, die wirklich nur Sie zusammenbringen könnte.

Hab Spaß
Bei all dem Stress, all dem Lernen und der Arbeit, sollte aber eines nie vergessen werden: der Spaß. Denn den hat Rihanna in vollen Zügen. Sie kann sich als vermögende Sängerin zwar so einiges mehr leisten, weiß aber auch die Schattenseiten des Ruhms zu verurteilen. Freunde finden? Privatsphäre? Kannst du vergessen. Rihanna fühlt sich oft einsam und gibt dies auch öffentlich zu. Gerade in solchen Momenten, sind Familie und Freunde von großer Bedeutung, die einem den Spaß zurück ins Leben bringen und einen daran erinnern, dass hin und wieder auch mal die Sau ausgelassen werden darf. Das Leben ist ernst genug oder wie Sie im Song „Cheers (Drink To That)“ einst sang: „das Leben ist viel zu kurz, um nur blöd herumzusitzen.“ Ihr wahrscheinlich hilfreichster Tipp noch zu Schluss: „liebe was du machst, denn wenn du es nicht tust, wird es schwer werden. Arbeit die man liebt, fühlt sich nicht nach Arbeit an.“