Die Geschichte hinter Dreamworks „Home“: Zusammenfassung sowie Charakterisierung

Die Geschichte hinter Dreamworks

Eigentlich hätte „Home“ ja schon im letzten Monat in unseren Kinos anlaufen sollen, doch das Studio von Dreamworks entschied sich kurzerhand dazu die Termine zum Kinostart mit den „Pinguinen aus Madagascar“ zu tauschen – und gab uns somit zusätzliche Zeit tiefer in die Geschichte dahinter einzublicken. Denn der am 26. März 2015 startende Animationsfilm ist schließlich an ein Kinderbuch von Adam Rex angelehnt. Sein Buch „The True Meaning of Smekday“ kam schon vor fünf Jahren auf den Markt und wurde von Tom Astle sowie Matt Ember nun in „Home – ein smektakulärer Trip“ umgeschrieben, was wiederum von Regisseur Tim Johnson verfilmt wurde. Und da Rihanna hier die weibliche Hauptrolle synchronisiert, haben wir uns das Buch selbstverständlich bereits durchgelesen. Erster Spoiler vorab: anhand der bereits veröffentlichten Trailer ist bereits zu erwähnen, dass so einiges an die Film-Verfassung angepasst wurde und somit einige Details nicht mehr mit dem Buch übereinstimmen. Zumindest Rihannas Charakter Gratuity „Tip“ Tucci steht im Buch aber genauso geschrieben, wie wir den Trailern bereits entnehmen können. Doch ihre kleine Bekanntschaft in Form des Aliens „Oh“ heißt im Buch noch J.Lo – da allerdings Sängerin Jennifer Lopez Rihannas Mutter synchronisiert, wollte man wohl gewisse Verwirrung umgehen. Doch der Film wurde auch spektakulärer gemacht: die Reise führt Gratuity sowie Oh auf ihrem fliegendem Auto bis nach Paris. Im Buch hingegen werden lediglich fünf Bundesstaaten der USA in einem nur leicht schwebendem Auto bereist.

Dennoch sollte man das Buch vor Kinostart noch unbedingt gelesen haben. Denn ein Vorteil hat das Buch: da Rihannas Charakter in der Ich-Perspektive schreibt, kommen einen Emotionen und nicht ausgesprochene Gedanken in Textform eher rüber als im Film. So kommentiert Gratuity stets ihre Erlebnisse und bietet uns damit detailreiche Informationen, die uns schon vorab erlauben den Film in Gedanken abspielen zu lassen. Schließlich wissen wir ja bereits wie die beiden Hauptfiguren aussehen werden und so geht der Rest wie von ganz allein. Wir haben uns das englische Original nun einmal genauer angesehen und wollen euch unsere Informationen nicht vorenthalten. Wer sich die Vorfreude zum Film daher nicht verderben möchte (denn wir geben auch an, wie das Ganze enden wird), sollte sich unsere Zusammenfassung sowie zeitgleiche Charakterisierung definitiv nicht entgehen lassen. Worum geht es im Film wirklich? Was wird in den Trailers nicht deutlich? Wie sehr ähneln sich Rihanna und Gratuity?

Charakter Gratuity
Rihannas Charakter Gratuity Tucci ist die weibliche Hauptrolle und somit die, die von Rihanna synchronisiert wurde. Sie ist elf Jahre alt, eine dunkelhäutige, selbstbewusste Schülerin der achten Klasse in der „Daniel Landry Middle School“, die sich vor nichts scheut und vorerst stets kritisch ist. Sie liebt es Späße zu machen, hasst es als „Kind“ angesehen zu werden und lernt schnell mit Situationen spontan umgehen zu können. Selbst ein gewisser Slang wird von ihr gerne verwendet und so hört man Sie „jeez“ (dt. Jesus), „that’s not my business“ (dt. das geht mich nichts an) oder auch „for God’s sake“ (dt. Um Gottes Willen) sagen, wofür Sie sich aber stets entschuldigt. Ansonsten ist Sie sehr eigenständig und kommt gut alleine klar, schließlich brachte Sie sich sogar selbst das Autofahren bei. Gratuity singt außerdem ziemlich gerne und zumindest im Buch sogar auf italienisch. Ihren dunkelhäutigen Vater hat Sie allerdings nie kennengelernt, weshalb Sie mit ihrer Mutter allein im US-Bundesstaat Pennsylvania lebt.

Gratuitys drei verschiedenen Namen
Für Gratuity wird schnell klar: Sie ist nicht für alle die ein und dieselbe Person. Sie nimmt es daher sehr ernst, dass ihr Gegenüber Sie mit „richtigem Namen“ anspricht. Laut Geburtsurkunde heißt Sie nämlich „Gratuity Tucci“, wird von Freunden – und auch nur von Freunden – allerdings „Tip“ genannt. Ihre Familie – im Besonderen ihre Mutter – nennt Sie hingegen „Turtlebear“ (dt. „Schildkröten-Bär“).

The Boov
Die Alien-Rasse Die Rasse von Aliens – die an Weihnachten 2012 aufgrund von Strahlungen unserer Antennen in das Universum angelockt wurde – sind kleine lilafarbene Kreaturen, die die Erde umkrempeln wollen, um ihn zu ihrem eigenen zu machen. Jeder Boov (Aussprache: bo-o-ov) hat eine Funktion und so gibt es z.B. die „Destruction Crews“, die jegliche Autobahnen zerstören oder auch die „Human Transports“, die dafür verantwortlich sind, dass die Menschheit umgelagert wird. Gratuity macht sich hin und wieder über die Boov lustig, wenn deren Köpfe plötzlich größer werden oder sie die Farbe ändern. Sie kann auch die Geschlechter (männlich/weiblich) nicht unterscheiden und findet erst später heraus, dass die Boovs ganze sieben Geschlechter haben: Junge, Mädchen, Jungemädchen, Mädchenjunge, Jungejunge, Jungejungemädchen und Jungejungejunge-Junge. Leben tun alle jedoch für sich selbst: ihre Eier werden irgendwo ausgelegt und die Mutter zieht weiter. Familienleben? Fehlanzeige.

Gratuity findet außerdem, dass Boov-Füße aussehen wie „Elefantenbeine“, ihre Finger wie „Froschfinger“ und sie riechen wie Fische. Die Boovs selbst scheinen allerdings keinen Geruchssinn zu haben, essen daher auch Zahnseide und Deoroller. Gratuity ist aber auch von ihren Fähigkeiten fasziniert und gewöhnt sich sehr schnell – wenn auch vorerst nur unterbewusst – an einen ganz besonderen Ausreißer. Der Anführer der Rasse namens „Captain Smek“ belog seine Leute zu Beginn noch, in dem er ihnen sagte auf die Erde kommen zu müssen, weil die Menschheit auf diese angewiesen wäre. Im Film ist es „Oh“, der den Planeten entdeckt und diese Information an „Captain Smek“ weiterleitet.

Die Boovs und die Sprache
Comics/Zeichnungen in Dreamworks HomeDie Boovs sprechen Englisch, jedoch sehr schlechtes. Sie lernten die Sprache (und auch weitere) von menschlichen Tutoren, bringen Satzstellungen aber durcheinander und erfinden neue Worte – denn die Boov-Sprache ist eine ganz andere: sie kommunizieren über Sprechblasen, die über die Städte fliegen wie Seifenblasen. Anhand von Dicke, Größe und Anzahl verschiedener Bläschen wird das „Gesprochene“ dann auch erkannt. Buchstaben bzw. Wörter gibt es bei ihnen daher nicht, weshalb die meisten auch die menschliche Sprache nicht lesen können, was sie selbst aber als Geheimnis bewahren wollen. Was sie allerdings lieben sind Comics, vor allem J.Lo erklärt Gratuity während der gemeinsamen Reise so einiges anhand von Zeichnungen, die im Buch wiederzufinden sind.

J.Lo
Charakter Alien „Oh“ (36 Jahre alt) – der in den bereits veröffentlichten Trailern an der Seite von „Gratuity“ zu sehen ist – heißt im Buch noch „J.Lo“ und wird im Film von Jim Parsons synchronisiert. Seinen richtigen Namen konnte er nicht verraten, da Gratuity ja die Sprache der Boov nicht verstehen würde – er gibt aber an, dass es klingen würde wie „OOOlahluhlaaharlHEEdoo“ und dass „J.Lo“ sein „Name auf der Welt wäre“. Zu Beginn belügt er Gratuity allerdings noch und behauptet er wäre „Chief Maintenance Officer“ und damit Leiter für Wartungsarbeiten auf der Erde. Wie es sich später herausstellen wird, ist er jedoch nur ein Handwerker und somit ein „Mädchen für alles“. Er hatte den Job Antennen auf einer Farm umzubauen, sodass die Boovs diese nützen können. Er blieb am Ende verlassen dort sitzen, da seine „Arbeit zu viel Zeit beanspruchte und er somit den Bus zur Weiterfahrt verpasste“. In Wahrheit hat er allerdings große Fehler begangen. Er hat außerdem eine Vorliebe zu Pfefferminz-Bonbons und schnarcht. Gratuity sagt der Sound seines Schnarchens verfolgt Sie noch bis ins Grab.

Es gibt Szenen wo beide auf weitere Menschen treffen. J.Lo verdeckt sich dabei stets unter einer Bettdecke und wird von Gratuity als „JayJay“ mit einer gewissen Angst vorgestellt, die er hat seither die Boov auf die Erde kamen. Er würde sich daher seither weigern die Decke abzulegen.

Fähigkeiten der Boovs
Die Boovs können so einiges: Laserstrahlen erzeugen, Autos umbauen und schon beinahe zaubern. Denn sie können auch Dinge tele-portieren und sogar klonen. Nur Menschen, sich selbst oder andere Boovs können sie weder klonen noch woanders hin beamen. Sie haben aber auch die komplette Erde umgekrempelt: gaben Dingen neuen Namen und machten die Welt zu einem düsteren Ort. Sie sah nun gefährlich aus, da wo eigentlich der Himmel zu sehen sein sollte, ist nun ein schwarzer See voller Haie. Im Film ist davon nichts zu sehen. Außerdem machen die Boov Gebrauch von sogenannten „bluzzern“, die sie an Rücken der Menschen anbringen. Sie sehen aus wie Bienen und haben zahlreiche Funktionen: zum einen um zu töten, aber auch um eine Person, an der diese befestigt ist, wiederzufinden.

Katze Pig
Katze Gratuity geht keinen Weg mehr ohne ihre weibliche Katze namens „Pig“ (dt. Schwein) und das obwohl Sie diese zu Beginn noch auf den Straßen aussetzen wollte. Die Katze folgte ihr allerdings immer wieder und so wurde Gratuity später klar, dass es wohl besser wäre eine Begleitung auf ihrer Reise zu haben. Es war daher auch die Katze, die sich wohl zu schnell an J.Lo in einem Lebensmittelladen gewöhnte und ihm nicht mehr von der Seite wich. Es handelt sich um „Oh“, dessen exakte Szene auch im bereits veröffentlichten Trailer zu sehen ist. Gratuity wollte eigentlich schnell wieder verschwinden – es ist daher Pig zu verdanken, dass Sie geblieben ist und sich mit ihm angefreundet hat.

Tagebuch
Denn ohne diese Freundschaft wäre das Buch wohl nie entstanden. Denn es erzählt aus der Ich-Perspektive von Gratuity, wie Sie das vergangene Jahr seit der Ankunft der Boov erlebt und verarbeitet hat. Das Buch gibt daher neben Zitaten auch die exakten Emotionen und Empfindungen von ihr wieder. Denn die Ereignisse sollen für die Menschheit 100 Jahre nach der Geschichte über eine Zeitkapsel zurück auf die Welt gesendet werden. Gratuity schreibt daher einen „Aufsatz“ im Namen der „National Time Capsule Committee“ in Washington, D.C., die den besten Aufsatz letztendlich für die „Nationale Zeitkapsel“ auswählen. Die Mindestanzahl von Seiten des Essays betrug fünf Seiten, Gratuity schrieb ganze 423 auf dem Format eines Taschenbuches. Während ihrer Geschichte zitiert Gratuity einmal: „Geschichte wird von Gewinnern geschrieben.“ Ihre Geschichte wurde letztendlich mit den Worten „Sie haben 10x mehr geschrieben als alle Anderen“ aus über 15,000 Einsendungen auserwählt.

Florida/Arizona
Auf einer Pressekonferenz der Boov wird angekündigt, dass den Menschen der US-Bundesstaat Florida zur Verfügung gestellt werden soll. Alle Einwohner der USA begeben sich daher auf die Reise, andere wiederum werden wie auch Gratuitys Mutter in eines der Raumschiffe gezogen und verlagert. Auf Gratuitys Reise wird ihr allerdings zugesteckt, dass die Menschheit doch nicht nach Florida verlagert wurde. Hier gibt es schließlich leckere Orangen, die die Boov so gerne lieben. Den Menschen wurde daher kurzerhand der trockene Staat Arizona angeboten.

Gratuitys Mutter
Mutter „Lucy Tucci“ ist 30 Jahre alt, gebürtige Italienerin und wird im Film von Jennifer Lopez synchronisiert. Die Beziehung zu ihrer Tocher Gratuity schien eine sehr gute gewesen zu sein. Denn selbst wenn sich beide nicht immer gut verstanden haben, würde Gratuity niemals wollen, dass ihr etwas schlimmes passiert. Im Laufe des Buches wird auch die Mutter Opfer der Aliens und wird in das Raumschiff eingezogen. Seither wird diese von Gratuity vermisst, die daraufhin alles mögliche dafür tut, um Sie endlich wiederzusehen. Auf dem Weg zu ihr kommt Sie gemeinsam mit Pig und J.Lo an einem Vergnügungspark vorbei, den ihre Mutter gerne mit ihr besuchte. Sie erinnert sich hier wie ordentlich diese doch war und über gewisse Sauberkeit auch gerne und oft sprach. Die Mutter wurde übrigens Opfer der Boovs, seither sie im Schlaf einen Muttermal auf den Nacken/Rücken bekam. Es ist ein Zeichen der Boovs, die etwas „beanspruchen“ und so wurde die Mutter während sie schlief für Arbeiten auf dem Raumschiff benutzt. Sie faltete hier die Wäsche der Aliens und diente als Tutor zur Erlernung der englischen Sprache. Auch andere Menschen wurden für nützliche Dinge benutzt, bis sie letztendlich völlig eingenommen wurden. So war auch ein spanischer Herr „eingestellt“ nur um ihnen Gefäße aufzuschrauben.

Namensänderungen
Ein Das Buch trägt den Titel „The True Meaning of Smekday“ und das obwohl die Erklärung dazu nur nebenbei erwähnt wird. Denn „Smekday“ ist ein erfundenes Wort der Boov, die auf den Namen ihres angehimmelten Captains „Smek“ anlehnt. Unter „Smekday“ versteht man schlicht und einfach die Erde, die von den Boovs schnell umbenannt wurde. Doch auch Weihnachten wird als „Smekday“ bezeichnet. Auch alle weiteren Menschen-Feiertage sind entweder völlig abgeschafft oder ebenfalls umbenannt worden, denn die Boovs können mit den Menschen-Feiertagen nichts anfangen. Doch auch alltägliche Dinge haben plötzlich eine neue Bedeutung. So heißen übliche „convenience stores“ (dt. Lebensmittelläden) nun „MoPo stores“.

Wie sich Mensch und Alien aneinander anpassen
Schnell wird klar, dass beide Seiten eigentlich gut miteinander zurechtkommen. Gratuity beginnt ebenfalls Dinge umzubenennen und nennt ihr von J.Lo repariertes Auto nun „Slushious“. Er reparierte dieses, nachdem Sie ihn im „MoPo Store“ entdeckte und er herausfand, dass es mittlerweile kaputt sei. Später auf der Reise nach Florida als Gratuity mal kurz alleine war, gesteht Sie sich selbst sogar: „es war gut für einen Moment wieder einmal alleine zu sein, aber ich muss jetzt nicht unbedingt so verweilen.“ Ihr wird auch immer mehr bewusst, dass die Reise mit J.Lo ja eigentlich Spaß macht, lacht mittlerweile gerne über seine Witze bzw. falsche Wortwahl und entwickelt eine gewisse Empathie zu ihm. Schließlich war Gratuity, bis Sie endlich mal wieder auf Menschen traf, ganze drei Tage lang allein mit J.Lo. Genug Zeit also, um sich an ihn zu gewöhnen, während die Menschheit im Buch mehr oder weniger als egoistisch und voller Vorurteile abgestempelt wird. Neben den Hauptfiguren sind lediglich um die 30 weitere Charaktere wiederzufinden, die unterschiedlich gewichtet sind. Einige spielen keine große Rolle im Film, während einige wenige dazu verhelfen die Welt zu retten.

Eine Szene ist dann sogar besonders rührend: Gratuity besteht bekannterweise ja auf die Wahl des richtigen Namens – eben wer sie gerade anspricht – nach einiger Zeit bietet Sie J.Lo dann aber doch den Namen „Tip“ an, der ausschließlich für ihre engsten Freunde reserviert war. Mit der Zeit waren beide dann sogar daran interessiert die Sprache des Anderen zu erlernen und machten sich klar, was es eigentlich bedeutet eine Familie zu haben. Als es einmal brenzlich wird und beide während einer Verfolgungsjagd der Gorgs beinahe ums Leben kamen, sagte Gratuity sogar „ich hoffe Menschen und die Boov kommen in denselben Himmel.“

Die Gorgs
Die Alien-Rasse Natürlich handelt das Buch aber nicht nur um eine sich aufbauende Freundschaft zweier völlig verschiedener Rassen. Denn nicht nur die Boov, sondern auch die „Gorg“ landen einige Monate darauf auf der Erde. Es handelt sich ebenfalls um eine Alien-Rasse, die aussehen wie grüne Monster, aber viel intelligenter und fortgeschrittener als die Boov sind. „Gerufen“ wurden diese aufgrund falscher Signale, die J.Lo zuvor noch zu ihnen sandte („die Gorg sind dumm, dumm wie Seife“). Genau aus diesem Grund wird er daher auch von seiner Alien-Rasse gesucht und verfolgt, da sich beide Alien-Rassen überhaupt nicht verstehen und die Gorg auf der Erde nun versuchen die Boov zu verjagen. Auch die Gorg beanspruchen schließlich alles zu ihrem eigenen und benennen alles um: Meter-Angaben werden z.B. nun ebenfalls in „Gorg“ angegeben.

Gemeinsam mit J.Lo schafft es Gratuity allerdings die Gorg wieder zu vertreiben. Diese haben nämlich eine schlimme Allergie gegen Katzen und wurden dank dem Klonen unendlicher Katzen letztendlich verjagt. Doch auch die Boov haben an Weihnachten (ein Jahr nach ihrer Ankunft) die Erde wieder verlassen. Nur J.Lo blieb – bei Gratuity, ihrer Mutter, Pig und „Lincoln“ – dem Hund eines verstorbenen Charakters – die heute gemeinsam zurück in der Heimat leben. General Motors sicherte sich die Patent-Rente an „Slushious“ und so zogen alle in ein Haus am Fluss. J.Lo wurde von Zeit zu Zeit der Menschheit vorgestellt, die zuvor absolut keinen Kontakt zu einem Boov hatten und lediglich das zu früh getroffene Urteil über diese pflegten. Die Boov zogen weiter auf eines der Monde vom Planeten Saturn und die Geschichte endet.

Am 15. Februar 2015 erscheint allerdings bereits die Fortsetzung zum Buch. „Smek for President!“ heißt diese und soll laut dessen Beschreibung auf dem Saturn-Mond abspielen, wo Gratuity und J.Lo versuchen sich mit den Boov zu vertragen. Doch J.Lo galt noch immer als Staatsfeind Nummer Eins und wird so unmittelbar nach deren Ankunft festgenommen. Diesen hinter Gittern zu sehen, wirft ein gutes Licht auf Captain Smek, der aktuell im ersten Wahlkampf zum Präsidenten der neuen Heimat antritt. Wie die Geschichte ausgehen wird, erfahren wir wohl erst zur Veröffentlichung des Buches. Sollte „Home“ ein Kassenschlager werden, dürften wir uns wohl auch um eine Fortsetzung auf den Leinwänden freuen! Bleibt abzuwarten, wie sehr sich Film und Buch voneinander unterschieden.

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Hier die Fortsetzung zum Buch kaufen (bisher nur auf englisch)!