Rihanna über die Verbindung ihrer Musik zur Mode: wie ernst ist ihr das Designen wirklich?

Rihanna über die Verbindung ihrer Musik zur Mode: wie ernst ist ihr das Designen wirklich?

Normalerweise streiten wir Rihanna-Fans uns ja nur mit Hatern oder irgendwelchen Freunden, wenn es mal wieder heißt unsere Lieblingskünstlerin zu verteidigen – in Hinsicht der sich in den letzten Jahren immer breiter aufstellenden Rihanna-Sparte der Mode, gibt es allerdings auch zahlreiche Diskussionen unter uns Fans selbst. Während die Einen absolut nichts dagegen haben, dass Rihanna im Jahr 2014 Schlagzeilen wohl nur mit ihrer Mode machte, stört es die Anderen gerade umso mehr, dass Rihanna ihren eigentlichen Job als Sängerin mehr oder weniger „vernachlässigt“. „Sängerin in Ruhestand“ nennt sich das daher bereits auf Twitter. Nun ja, eine Victoria Beckham (Ex-Sängerin, heute Designerin) wird aus Rihanna wohl eher weniger werden: immerhin liebt Rihanna ihre Musik schon seit dem diese sieben Jahre alt ist und gab auch schon einmal an, dass die Musik immer ihre oberste Priorität bleiben würde. Doch selbst TV-Stars wie Kourtney Kardashian vergleichen die Beiden: „ich liebe die Beiden, sie sehen immer so selbstbewusst aus“, sagte diese bereits vor einigen Jahren.

Und selbst Rihanna denkt in Interviews, in denen Sie über die Verbindung zwischen ihrer Musik zur Mode angesprochen wird, immer wieder an „Posh Spice“. Im neuen WWD-Interview scheint Sie auf diese sogar hinaufzuschauen, da sich diese in der Branche nicht nur etablieren konnte, sondern auch immer top gestylt ist. Bei Rihanna war dies schließlich nicht immer so: bis zu ihrem Karriere-Start mit gerade einmal 16 Jahren, lebte diese nämlich noch in ärmlichen Verhältnissen auf der Heimatinsel Barbados. Ihre Eltern waren zwar beide in der Branche tätig und verkauften Mode auf der Straße bzw. im eigenen Laden, sich selbst konnte Rihanna bis zu ihrem 14. Lebensalter allerdings nie wirklich damit anfreunden. Im WWD-Interview über ihre Kooperation mit der deutschen Sportmarke Puma verriet Sie daher nun:

Eines der Markenzeichen von Puma sind doch diese glatten Sportschuhe mit diesen Streifen an der Seite. Irgendwann wurden diese in den Farben der jamaikanischen Flagge herausgebracht, die in der Karibik als eine Art „It-Schuh“ gefeiert wurden. Wenn man die nicht hatte, war es das gewesen – man weiß doch wie Kinder so drauf sind! Ich habe die daher bis zu ihrem Tod getragen, selbst noch mit Löchern drin! Heute habe ich zahlreiche Sneakers – wohl ungefähr gleich viele wie ich Stilettos besitze. Ich liebe ja High-Heels, aber in letzter Zeit tendiere ich dann doch eher zum bequemeren Sneaker. Im Studio, auf Tour bzw. auf Reise sind diese einfach viel komfortabler, denn eine „Posh Spice“ bin ich wirklich noch nicht. Sie trägt selbst am Flughafen mit vier Kindern hohe Schuhe und kriegt das gemanagt – Sie ist einfach der Wahnsinn!

Weiterlesen und erfahren was im nächsten Jahr von Rihanna ansteht und wie ernst Sie es mit ihrer Karriere als Designerin wirklich meint.

Der Wahnsinn ist aber auch Rihannas Sammelleidenschaft: Sie lagert ihre Bühnenoutfits sowie getragene Outfits von roten Teppichen nämlich tatsächlich in einem 372 Quadratmeter großem Lager, ganze 93qm² sind da laut eigenen Angaben allein für ihre Schuhe vorgesehen. Ob sich diese in ihren Immobilien befinden, ist allerdings nicht klar. Rihanna lebt zum einen in einem New Yorker Apartment auf 427qm² sowie in einer Villa in Los Angeles auf über 1,000qm² – da kommt wohl nur Letztere in Frage. Apropos Fragen… Was steht denn 2015 so alles bei Rihanna an? „Ich weiß zwar noch nicht genau wann, werde allerdings definitiv ein neues Album veröffentlichen“ hieß es weiter im Interview. Bis dahin wird Sie sich wohl noch um ihre anderen Jobs kümmern müssen: „Musik und Mode gehen bei mir Hand in Hand. Ich finde, dass Musik einfach alles inspirieren kann: Musik inspiriert einen im Leben, die Emotionen und Launen die man dabei verspürt, die sich dann in meiner Mode bzw. meinem Stil wiederspiegeln. In meinem Leben kann das Eine gar nicht mehr ohne das Andere!“ Wohl gerade deswegen tastet sich Rihanna immer mehr an das Designen heran. Es fing an mit kleinen Kooperationen mit H&M und Gucci im Jahr 2008 und ging später in ganze eigene Kollektionen für Armani, River Island und sogar Kosmetik für MAC Cosmetics über. Mit Puma hat Sie sich nun erneut einen mehrjährigen Partner gewonnen, über den Sie nicht nur Klamotten, sondern auch ihre eigenen Schuhe auf den Markt bringen will, bis Sie dann in kürze wohl ihr eigenes Modelabel einführen wird. Schon vor einigen Monaten ließ sich Rihanna nämlich noch zahlreiche Markenzeichen registrieren, die eindeutig auf solch zukünftige Pläne andeuten. Ob Fan dieser Entwicklung oder auch nicht, unser Ärger wird ihren eigenen Willen nicht umstellen können. Auf die letzte Frage des Interviews, „wie ernst Sie es mit ihrer Karriere als Designerin meinen würde“, gesteht Rihanna nämlich doch tatsächlich, dass Sie sich heutzutage wohl eher als „Marke“ und nicht nur als bloße „Sängerin“ ansieht:

Ich liebe es einfach und hatte schon immer Spaß daran gehabt. Was ich immer besonders mag, sind die unerwarteten Resultate, die aus meiner „Marke“ und der Partner-Marke herauskommen. Es ist wie ein gemeinsames Baby zu bekommen: zwei Dinge vermischen sich und es entsteht etwas völlig Neues. Ich hatte bei River Island sowie bei MAC total viel Spaß. Ich durfte Ideen von Anfang an selbst gestalten, sogar Verpackungen entwerfen, Farben, Texturen und Formen auswählen. Ich werde Puma genauso attackieren, wie ich MAC behandelt habe.

In einer vergangenen Rihannas-Rehab.com-Umfrage, gaben 100% aller Fans noch an, dass sich Rihanna lieber auf die Musik konzentrieren solle, wenn zwischen der Musik, Mode und Film entschieden werden müsste.