Rihanna spricht über Dreamworks Animationsfilm „Home“

Rihanna spricht über Dreamworks Animationsfilm

Eigentlich hätte der neue Animationsfilm „Home“ aus dem Hause Dreamworks bereits in der nächsten Woche weltweit in den Kinos starten sollen, doch bereits im Mai diesen Jahres kündigte das Studio an die Geschichte rund um eine außergewöhnliche Freundschaft doch erst im März 2015 zu veröffentlichen. Was aber nicht gleich bedeutet, dass die Vermarktung schon jetzt beginnen darf. Denn gestern lud Youtuber „Vsauce3“ zum Q&A vor geladener Presse ein, zu der sich Rihanna, Big Bang Theory-Darsteller Jim Parsons sowie Steve Martin einigen eingesendeten Fragen der Fans stellen mussten. Alle drei synchronisieren im Film eine Figur: Rihanna spricht die weibliche Hauptrolle Gratuity „Tip“ Tucci“, Parsons verleiht dem Alien Oh die Stimme und Martin verkörpert den Anführer Smek einer Alien-Rasse namens Boov, die nach ihrer Ankunft die Erde für sich beanspruchen wollen. Basieren tut der Film auf dem Kinderbuch „The True Meaning of Smekday“, welches geschrieben von Adam Rex im Jahr 2007 erschien – verfilmt wurde das ganze nun in einem Animationsfilm unter dem deutschen Titel „Home – Ein smektakulärer Trip“ von Tim Johnson. Das komplette Team hinter der Produktion brachte bereits Filme wie „Die Croods“ oder auch „Dragons“ heraus. Doch „Home“ ist definitiv nicht nur auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet, denn im Q&A (dt. Fragen u. Antworten) betonte vor allem Parsons, dass die ganze Familie darüber lachen könne und die Message dahinter für jeden verständlich sein sollte.

Fan-Fragen beantwortete Rihanna übrigens nur drei und gab u.A. an, dass Sie für ihre Sprechrolle immer wieder lernen musste und Sie die Rolle wahrscheinlich annahm, weil Sie sich so sehr mit ihrem Charakter identifizieren konnte: „wie Sie denkt, ihre Frechheit und ihr Ehrgeiz.“ Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz wollten die drei zwar nicht viel mehr verraten – um die Vorfreude nicht völlig zu zerstören – doch Rihanna sprach u.A. über die Emotionen, die Sie beim Zuschauen verspürte, über das Konzeptalbum, für welches Sie gleich zwölf eigene Songs beisteuerte und über eine von fünf Messages, die der Film rüberbringen soll:

Es gibt einen Punkt im Film, der mich echt zum Weinen gebracht hat. Ich glaube sogar, dass diese Endszene einfach jeden zum Weinen bringen wird, denn als ich mir die Szene noch ansah, gab es noch nicht einmal fertige Animationen sondern reine Strichmännchen! Ich war total am Weinen und sagte nur „oh mein Gott, das ist mir jetzt echt peinlich“.

Die Musik ist ein entscheidender und wichtiger Teil eines Animationsfilms. Man macht sich als Zuschauer keine wirklichen Gedanken darüber, aber allein das Beispiel von „Tom & Jerry“, wo kein einziges Wort gesprochen wird, verdeutlicht dessen Bedeutung. Man kann sich die Folgen für Stunden ansehen, weil Musik Emotionen vorschreibt und die Spannung hebt. Die Musik ist das Wesentliche im Film! Daher habe ich auch sehr eng mit Tim Johnson (Regisseur) und Jeffrey Katzenberg (Dreamworks CEO) zusammengearbeitet, denn ich wollte mir sichergehen, dass die Lieder sie berühren. Und wenn sie der Meinung waren, dass bestimmte Songs zu bestimmten Szenen nicht passten, haben wir sie eben gestrichen.

Wir Menschen haben diese Neigung dazu über andere Menschen zu urteilen ohne auch nur irgendetwas über diesen Menschen zu wissen bzw. vorher mit ihm gesprochen zu haben. Am Ende des Films wird deutlich, dass sich Tip und Oh total ähnlich sind und wenn man dann zurück an den Anfang des Films denkt als die Beiden sich noch kennen lernten, ist es eine 180 Grad Wendung. Man kann sich daher auch sehr gut mit dem Film identifizieren, man fühlt sich wohl dabei – ich fühle mich dabei wie auf Barbados.