Rihanna über ihre Familie und Kindheit – Erlebnisse, Erkenntnisse und Emotionen von damals

Rihanna und Bruder Rorrey in der Kindheit barfuß auf einem Baum der Heimatinsel Barbados

Kein Interview der Welt gibt uns die Einblicke in Rihannas Kindheit, als ihre selbstverfassten und ungezwungenen Worte über ihre sozialen Netzwerke. Besonders zu Geburtstagen gibt Sie daher hin und wieder einmal gerne einige Informationen preis, die uns aus erster Hand belegen wie Rihanna ihre Vergangenheit auf der Heimatinsel Barbados verbrachte. Vor allem der Monat November ist vollgeladen mit Geburtstagen aus der Familie: Opa Lionel bekam von ihr am 03. November noch eine komplette Geburtstagfeier geschmissen, Cousine Noella folgte nur eine Woche darauf und gestern wurde nun auch ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Rorrey um ein Jahr älter. Und da Rihanna den Tag nicht bei ihm in der Heimat verbringen konnte, ließ Sie gleich alle Welt ihre Glückwunchs-Zeilen mitlesen.

Wer behauptet Rihanna wirklich zu kennen, weiß es bereits: in ihrer Jugend war Rihanna ein typischer „Tomboy“. Ein Mädchen die sich kleidet wie ein Junge, unter Jungs aufwächst und sich somit auch verhält wie ein Junge. Schließlich kamen weibliche Familienangehörige in ihrem Alter etwas kurz und ihre beiden jüngeren Brüder waren schon immer ihre besten Freunde. Und selbst wenn Rihanna heute als „Fashion Icon“ gefeiert wird und Kampagnen für Kosmetik-Hersteller wie M·A·C Cosmetics ziert, ist Sie im Kern noch immer dieselbe geblieben: trägt immer noch gerne Menswear und scheut sich laut eigenen Angaben nicht einmal davor ihren eigenen Herrenduft „ROGUE Man“ aufzutragen. Ihre Zeilen gestern gerichtet an ihren Bruder berühren einen daher besonders:

Herzlichen Glückwunsch Rorrey! Seither wir barfuß auf einen Baum geklettert sind, inspirierst du mich immer wieder. Ich wollte schon immer dein Bruder sein und denselben Mist machen wie du. Wir haben immer wie Jungs gespielt und gekämpft wie Jungs! Ich hätte mir niemals vorstellen können, wie sehr ich dich heute lieben würde – du bedeutest mir echt viel, das darfst du niemals vergessen! Alles Gute an meinen ersten Kerl, der für immer bleiben wird. #meinBruder

Rihanna bestätigt uns somit auch erstmals, dass Sie sich nicht nur wie ein Junge gab, sondern buchstäblich einer war. Wer hätte das bei Bildern von heutzutage schon von ihr gedacht? Doch nicht nur ihr Bruder bekam bzw. bekommt solche Worte von ihr zugeschickt, auch Cousine Noella, Opa, Mama – so gut wie alle haben schon einmal eine öffentliche Nachricht von ihr erhalten. Und da diese teilweise Informationen über ihre Kindheit preisgeben, gibt es diese Worte ebenfalls hier nachzulesen, die uns verraten wie Rihanna damals lebte, wer Sie inspirierte und aufzog und vor allem wie Sie sich damals noch fühlte:

Rihanna und ihre Cousine NoellaCousine Noella (10. November 2014): Alles Gute an das schönste Mädchen meiner Familie neben ihrer eigenen Tochter! Meine Cousine und beste Freundin! Wir haben uns schon seit unserer Geburt bestens verstanden und du wirst auch für immer meine Favoritin bleiben. Ich liebe dich und wünschte ich könnte da sein, um mit dir zu feiern bzw. um auf Majesty aufzupassen, sodass du einfach nur abfeiern kannst! Ich vermisse dein Baby-Gesicht und liebe dich für immer!

Rihanna und ihr Opa LionelOpa Lionel (03. November 2013): Alles Gute Großvater Bravo (Spitzname). Du bedeutest uns allen so viel. Hättest du damals nicht das komplette Fach an Mangos von Oma gekauft, als du von deinem Schiff aus Guyana ausgestiegen bist und Sie mit deinem Lächeln und goldener Mütze verzaubert hast, wäre niemand von uns heute hier! Ich danke dir daher, dass du ein Herz wie ein Löwe hast! Niemand weiß, wie sehr du dich darum bemüht hast uns alle heute dahin zubringen wo wir heute stehen. Du warst schon immer so ehrlich wie Stahl Bravo, ich liebe dich sehr!

Mutter Monica (06. April 2014): Königin, Gottheit, meine Nummer Eins, Vorbild und ein Engel! Ich könnte eine Millionen Wörter dazu benutzen um diese tapfere, furchtlose und selbstlose Frau zu beschreiben, aber am Ende des Tages macht Sie kein Wort stolzer als „Mutter“. Weißt du eigentlich wie glücklich ich darüber bin, dass ich durch dich auf die Welt kam? Du hast mich aufgezogen, mir alles beigebracht und mich gebildet. Nichts auf der Welt hätte mich so sehr auf all das vorbereiten können wie du es getan hast. Danke, dass du immer die richtigen Worte zur richtigen Zeit triffst und ohne Witz immer alles weißt. Ich danke dir dafür, dass du deine eigenen Bedürfnisse für uns drei Monster und allen anderen immer auf Seite gelegt und mir meinen Arsch versohlt hast als ich mal aus der Reihe tanzte. Ich danke dir für alles was du mir je beigebracht hast und dafür, dass du dir immer treu geblieben bist. Heute ist ein besonders Tag: der Tag an dem er dich auf die Welt gesetzt hat. #HerzlichenGlückwunsch

Rihanna und ihre Mutter MonicaMutter Monica (06. April 2013): Wenn ich mich an dein Schoß lehne fühle ich mich immer noch sicher und Zuhause. Die Art und Weise wie du mich anschaust erinnert mich immer wieder an Oma. Bei einem „Bad Bitch“-Wettbewerb wärst du auf dem ersten Platz! Alles Gute Mama Fenty!

Mutter Monica (zum Muttertag 2013): Ihre Attitüde? Rihanna! Sie hat es von ihrer Mutter! Alles Gute zum Muttertag du Schöne! Du hast mir immer wahre Stärke gezeigt und mir beigebracht selbstständig zu sein, zu lieben und geliebt zu werden, andere Leute und deren Situationen nicht zu beurteilen, zu vergeben, von meinen Fehlern zu lernen und gastfreundlich zu sein. Du hast mir gezeigt wie man sich schminkt, wie man kocht und putzt. Erst durch dich habe ich gelernt meine Ansprüche für nichts und niemanden zu mindern! Dolly hat dich so gut erzogen, ich kann mir nur vorstellen wie stolz Sie auf dich sein muss! Ich bin wer ich bin, denn anders kenne ich mich nicht. Ich danke dir dafür, dass du es immer mit mir ausgehalten hast und dabei immer noch lächeln konntest. Ich könnte das niemals wieder gut machen, denn du bist UNBEZAHLBAR! #FrohenMuttertag #MamasMädchen #MeineNummerEins

Rihanna und ihr Bruder RajadBruder Rajad (16. April 2014): Tut mir leid Rajad, aber ich sehe dich immer noch als kleines Kind. Ich hab damals immer gedacht du wärst mein Baby, mein kleiner Junge. Mir hast du immer am meisten vertraut und mir sogar erlaubt deine Haare zu flechten und zu schneiden! Du hast immer das gegessen was ich dir gekocht habe und bist immer gerne in meinen Armen eingeschlafen. Rihanna und ihr Bruder RajadIch werde den einen Sommer niemals vergessen, als ich nicht im Camp (Rihanna war als Teenager in einer Militär-Basis) sondern Zuhause verbrachte, um auf dich aufzupassen, sodass Mama arbeiten gehen konnte. Ich bin so stolz auf den Mann der aus dir geworden ist: du bist ein schlauer, höflicher, bescheidener aber auch sarkastischer Kerl geworden! Ich liebe dich so sehr, bitte mach deine ältere Schwester auch weiterhin stolz und hör auf Mama – denn Sie weiß alles besser!

Rihanna und ihre verstorbene Oma Clara Oma Clara „Dolly“ (zum ersten Todestag, 2013): Es ist heute der erste Jahrestag, seither du von uns gegangen bist. Ich kann mich noch immer an deine Lache erinnern, die ich so sehr vermisse. Ich vermisse deine Stimme, deine wunderschönen Hände, die Art und Weise wie du immer getanzt hast und glücklich wurdest, sobald irgendwelche Musik lief. Ich vermisse es dich zu schminken und dich zu fotografieren, ich vermisse es von dir angeschaut zu werden und dich zu beobachten wie stolz du auf mich bist. Ich hätte nie gedacht, dass es so früh kommen würde, aber ich bin umso glücklich darüber, dass du jetzt im Himmel bist – lächelnd und tanzend mit den anderen Engel. Dolly du bist mein wertvoller Engel, ich liebe dich mehr als Worte beschreiben könnten. Ich vermisse dich einfach! Mein Herz wird dich niemals vergessen – du bist die Beste! Eine wunderschöne und starke Persönlichkeit! MEIN Vorbild!

Rihanna und ihre verstorbene Oma Clara Oma Clara „Dolly“ (aus dem Oprah-Interview): Eine Legende, eine vielseitige Frau, die mir beibrachte Leuten zu vergeben und meine Feinde zu lieben. Sie lernte mir so einiges an Charakter, Vertrauen und die Stärken einer Frau bei. Sie wollte schon immer, dass ich einen Mann heirate, der mich mehr liebt als ich ihn.