„Super fucking Götze“ – so erlebte Rihanna den WM-Sieg Deutschlands

Rihanna und Mario Götze, mit Deutschland-Trikot beim Finalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2014

Was war das gestern nur für ein Spiel? Spannender hätte es wohl nicht werden können: das entscheidende Tor fiel erst in der 113. Minute und so gewann Deutschland dank Mario Götze bei Abpfiff um 23:36 Uhr deutscher Zeit den bereits vierten Titel als Fußball-Weltmeister. Und während wir uns das Spiel vor unseren Bildschirmen ansehen mussten, hatte Rihanna im Stadion von Maracanã inmitten von 80,000 Fans in Rio de Janeiro die Möglichkeit sich das Spiel aus bestem Winkel anzusehen. Eingetroffen ist Rihanna hier schon einige Tage zuvor und feierte auf zahlreichen Paryts von WM-Sponsor „Budweiser“ – der amerikanischen Biermarke, für die selbst Rihanna im letzten Jahr noch warb. Die waren es dann wohl auch, die Rihanna zum Finalspiel tatsächlich einluden, nachdem Rihanna schon über die komplette Weltmeisterschaft hinweg als eine Art „inoffizieller Kommentator“ galt. Doch während sich ihre anderen Favoriten wie Portugal oder den Niederlanden schon in den K.O.-Runden verabschiedeten, blieb ihr Stolz gegenüber der deutschen Nationalmannschaft durchweg konstant. Schon im Gruppenspiel gegen Portugal vor einem Monat, haben Müller, Klose und Co Sie bereits begeistert. Gestern am Abend im Stadion erlebte Rihanna dann laut eigenen Angaben „den besten Tag ihres Lebens.“

Angekommen in fake-Septum, Trapstar-Shirt und aufgemalter Brasilien-Flagge auf dem Hals, ließ uns Rihanna via Twitter schon vor Anpfiff wissen, welches Team Sie heute anfeuern würde: Sie lud eins von Fans bearbeitetes Bild aus ihrem Rolling Stones-Shooting (Terry Richardson, 2013) hoch, zu dem ihr Oberteil in den Nationalfarben unseres Landes erstrahlt. Und das übrigens selbst noch heute als ihr Profilbild! Vollstes Vertrauen hatte Sie zu dem Zeitpunkt übrigens an Miroslav Klose, der bereits den Rekord als „Torschütze“ übernehmen konnte und laut Rihanna gestern sein 17. Tor zu WM-Spielen hätte schießen sollen. Doch während des spannenden Spiels überzeugte Sie nicht nur Manuel Müller („er ist immer an der richtigen Position“), sondern vor allem auch Mario Götze. „Super Mario Baby“ hieß es von Rihanna noch vor seinem Tor und nach dem einen Tor dann sogar „Super Fucking Mario“. Sein Potential hatte Rihanna übrigens schon vorausgesehen. Schließlich twitterte Sie noch bevor Götze eingewechselt wurde, dass Podolski und Götze spielen sollten“. Als sein Tor dann fiel, hob Rihanna in aller Menge dann sogar ihr Shirt und reiht sich nun in eine Gruppe zahlreicher Vorgänger. Zum Schluss gab es von Rihanna dann sogar noch folgende treffende Worte: „Gratuliere meine deutschen Jungs! Das war eine der besten Erlebnisse meines Lebens! Ihr Jungs habt mich so stolz gemacht, dabei gewesen zu sein!“

Zugegeben, dass Rihanna so ein leidenschaftlicher Fußball-Fan ist, wusste zuvor wohl noch niemand. Zur letzten Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2010 hatte Rihanna mit sozialen Netzwerken aber auch noch nichts zu tun und so gab es von ihr nie irgendwelche Live-Updates zu Ereignissen in der Fußball-Welt. Dennoch scheint Rihanna den Abend gestern absolut genossen zu haben. Vor erst wenigen Minuten lud Sie sogar noch ein Bild mit dem Original-Pokal hoch, auf dem Sie von Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger sogar noch einen Kuss auf je eine Wange bekommt. Kurz darauf folgte folgender tweet: „“Ich habe den Pokal angefasst, gehalten, geküsst und ein Selfie mit ihm geschossen. Ich mein… wie steht es mit deiner Liste von Dingen, die man vor dem Lebensende gemacht haben sollte?“ Ordentlich krachen ließ es Rihanna im VIP-Bereich allerdings auch schon gestern: wedelte mit Deutschland-Trikot (welches Sie später auch anzog), trank mit ihrer kompletten Crew ein Budweiser nach dem Anderen und jubelte „Goooooooaaaaallllllll“ (dt. Tor) zum Treffer. Anscheinend feierte Rihanna darauf mit dem Team dann sogar noch im eigenen Hotel, wie ihre hochgeladenen Twitter-Bilder beweisen. Rihanna posierte hier auch mit Mario Götze und Miroslav Klose. Mesüt Özil hingegen bedankte sich auch über Twitter-Nachricht bei ihr. Nur den Budweiser – Man of the Match-Award erhielt am Ende dann Lionel Messi aus dem gegnerischen Team von Argentinien – Rihanna hielt den Preis bis zum Ende des Spiels noch fest bei sich.

Bilder von Rihanna im Stadion gibt es hier und hier zu sehen.