19 Songs die eigentlich für Rihanna gedacht waren

Diese 15 Songs waren eigentlich für Rihanna gedacht!

Was Rihanna heute veröffentlicht, wurde bereits vor Monaten komponiert. Doch das was Sie eben nicht veröffentlicht, verschwindet nicht unbedingt aus unseren Playlists – es landet im besten Fall bei anderen Künstlern! Ihre im Jahr 2012 erschienene Single „We Found Love“ ist da ein grandioses Vorzeige-Beispiel: denn bevor die Single durch Rihanna auf dem Markt erschien, wanderte der Song von Nicole Scherzinger über Leona Lewis gar bis zu Shakira als sich schließlich Rihanna den Song von Songwriter und Produzent Calvin Harris krallen konnte. Doch während sich Rihanna nur eine handvoll Songs von anderen Künstlern schnappte, sind in Vergangenheit bereits so einige Songs erschienen, die Rihanna zuvor ablehnte. Manche sind relativ unbekannt, doch weitere wurden sogar als Debüt-Singles von Newcomern veröffentlicht und wiederum andere gelten heute als eine der erfolgreichsten Singles von Miley Cyrus oder Pitbull.

Wir haben euch daher nun 15 Songs aufgelistet, die offiziell als „eigentlicher Rihanna-Song“ angekündigt wurden. Von Miley Cyrus und Rita Ora bis zu Beyoncé und Usher, Drake und Jessie J – was für Rihanna komponiert wurde, gilt als potentieller Hit! Beliebt als „Leftover“ (dt.: „Überbleibsel“) bei ihren Kollegen und Kolleginnen, die in ihren abgelehnten Songs ihre eigenen Hits sehen. Welche Songs sich Rihanna entgehen lassen hat und welche Künstler von ihrem „nein“ profitieren konnten: welchen Song hätte Rihanna für sich behalten sollen?

01. Miley Cyrus – We Can’t Stop


Album: „Bangerz“ (2013)
Genre: Pop, R&B
Songwriter: Mike Will Made It, P-Nasty, Rock City
Produzenten: Mike Will Made It, P-Nasty, Rock City
Bemerkungen: Rock City schrieb den Song mit Rihanna in Gedanken – als allerdings Mike Will Made It anfing am Song mitzuwirken, überreichte er den Song an Miley Cyrus.

02. Beyoncé – Pretty Hurts


Album: „Beyoncé“ (2013)
Genre: Pop
Songwriter: Ammo, Sia
Produzent: Ammo
Bemerkungen: Rihanna sprach im Q-Magazin aus dem Jahr 2010 über ihre Single „Can’t Stand Beautiful“, die eigentlich für ihr Album „LOUD“ geplant war. Sie sprach im Interview damals so über die Bedeutung des Songs: „es geht im Song darüber wie junge Mädchen ihre eigene Schönheit nicht erkennen. Das geht nicht! Solche Gedanken bringen einen psychisch auf die falsche Bahn. Bin ich die richtige Person ihnen zu sagen sich nicht allein aufs Aussehen zu fixieren? Warum denn nicht? Selbst ich habe Cellulite und bin nicht perfekt!“ Der Song wurde von ihr eingesungen allerdings nie veröffentlicht. „Pretty Hurts“-Songwriterin Sia gab vier Jahre darauf im New York Times-Interview an, dass „Pretty Hurts“ eigentlich für Rihanna gedacht war, Sie und ihr Team nach acht monatelangem Hin- und Herhalten allerdings nicht die Gebühren dafür bezahlten. Der Song wanderte Jahre darauf unter anderem Titel dann zu Beyoncé.

03. Pitbull feat. Ke$ha – Timber


Album: „Global Warming: Meltdown“ (2013)
Genre: Dance-Pop, Pop-Rap
Songwriter: Ke$ha, Pitbull, Dr. Luke, Priscilla Renea
Produzenten: Dr. Luke, Cirkut, Sermstyle
Bemerkungen: Pitbull bestätigte im Kidd Kraddick Morning-Interview, dass Rihanna eigentlich den Refrain von Ke$ha übernehmen sollte. Rihanna war zu der Zeit der Aufnahmen allerdings an der Single „Can’t Remember To Forget You“ mit Shakira beschäftigt und hatte angeblich keine Zeit für weitere Aufnahmen. Auch eine Art Songs (bzw. Künstler) abzulehnen. Priscilla Renea schrieb Rihanna übrigens ihre „LOUD“-Single „California King Bed“.

04. Fun feat. Janelle Monáe – We Are Young


Album: „Some Nights“ (2011)
Genre: Indie Pop
Songwriter: Nate Ruess, Andrew Dost, Jack Antonoff, Jeffrey Bhasker
Produzent: Jeffrey Bhasker
Bemerkungen: Jeffrey Bhasker bestätigte im MTV-Interview, dass Rihanna den Song hörte und mochte, allerdings am Ende ablehnte. Rihanna hätte die sehr knappen und kaum auffallenden Zeilen von Janelle Monaé singen sollen.

05. Drake – Find Your Love


Album: „Thank Me Later“ (2010)
Genre: Synthpop
Songwriter: Drake, Kanye West, Jeffrey Bhasker, Patrick Reynolds
Produzenten: Kanye West, Jeffrey Bhasker, No I.D.
Bemerkungen: Jeffrey Bhasker bestätigte im Complex-Interview, dass Rihanna den Song sofort ablehnte und er so auf dem Debüt-Album von Drake landete. Bhasker war auch als Produzent beteiligt am Rihanna-„Leftover“ „We Are Young“ (s.o.).

06. Selena Gomez – Come & Get It


Album: „Stars Dance“ (2013)
Genre: Electropop
Songwriter: Ester Dean, StarGate
Produzenten: StarGate
Bemerkungen: Der Song wurde vom typischen Songwriter/Produzenten-Team von Rihanna komponiert und war eigentlich für ihr Album „Talk That Talk“ gedacht.

07. Rita Ora feat. Tinie Tempah – R.I.P.


Album: „Ora“ (2012)
Genre: R&B, Dubstep
Songwriter: Drake, StarGate
Produzenten: Chase & Status, StarGate
Bemerkungen: Der Song wär auf Rihannas Album „LOUD“ gelandet.

08. Jessie J – Do It Like A Dude


Album: „Who You Are“ (2011)
Genre: Pop-Rock, Hip Hop
Songwriter: Jessie J, George Astasio, Jason Pebworth, Jon Shave
Produzenten: The Invisible Men, Parker & James
Bemerkungen: Jessie J schrieb den Song mit „Rude Boy“ in Gedanken und verschickte den Song an Rihannas Management. Sie rief die Einsendung allerdings noch rechtzeitig zurück, um es als ihre eigene Debüt-Single zu veröffentlichten.

09. Usher feat. Pitbull – DJ Got Us Falling In Love


Album: „Versus“ (2010)
Genre: EDM, Europop
Songwriter: Max Martin, Shellback, Savan Kotecha, Pitbull
Produzenten: Max Martin, Shellback
Bemerkungen: Der Song war für Rihannas Album „LOUD“ gedacht.

10. Ariana Grande feat. Zedd – Break Free


Album: „My Everything“ (2014)
Genre: EDM, Pop
Songwriter: Zedd, Max Martin, Savan Kotecha
Produzenten: Zedd, Max Martin

11. Jordin Sparks – Battlefield


Album: „Battlefield“ (2009)
Genre: Pop, R&B
Songwriter: Louis Biancaniello, Ryan Tedder, Sam Watters, Wayne Wilkins
Produzenten: Ryan Tedder, The Runaways
Bemerkungen: Der Song war eigentlich als Duett von Rihanna und Chris Brown gedacht. Nach der einen nicht zu erwähnenden Nacht wurden die Pläne allerdings gestrichen und der Song wanderte als Lead-Single des neuen Albums zu Jordin Sparks.

12. Jennifer Lopez feat. Lil Wayne – I’m Into You


Album: „Love?“ (2011)
Genre: R&B, Pop
Songwriter: Taio Cruz, StarGate, Lil Wayne
Produzenten: StarGate, Kuk Harrell
Bemerkungen: Der Song wurde bei Veröffentlichung als Kopie von Rihannas „What’s My Name“ kritisert. Schuld an der Ähnlichkeit sind wohl dieselben Beteiligten am Song: Kuk Harrell ist Rihannas Vocal-Coach und StarGate gilt zu ihren treuesten Produzenten. Jennifer Lopez übernahm übrigens auch ihren Song „Whipping My Hair“, der im Jahr 2009 ins Netz gelangte. Die Version von Lopez erschien im Jahr darauf und gab den Anschein nun ihr zu gehören. Der Song wurde allerdings auch von ihr nie offiziell veröffentlicht.

13. Keri Hilson feat. Nelly – Lose Control


Album: „No Boys Allowed“ (2010)
Genre: Rhythmic Contemporary, R&B
Songwriter: StarGate, Nelly
Produzenten: StarGate
Bemerkungen: Der Song wurde im Netz aufgrund Ähnlichkeiten zu zahlreichen Songs von Rihanna kritisiert (u.A. „Te Amo“, „What’s My Name“ und „Rude Boy“. Alle erwähnten Songs sowie „Lose Control“ wurden allerdings auch vom selben Produzenten-Team komponiert. Auch „Bahm Bahm (Do It Once Again I Want You)“ vom selben Studioalbum wird als angeblicher „Leftover“ von Rihanna geahndet. Bestätigt wurden beide Songs allerdings nie als tatsächliche Rihanna-„Leftovers“.

14. Grimes feat. Blood Diamonds – Go


Album: noch nicht erschienen (2014)
Genre: Electro
Songwriterin: Grimes
Produzentin: Grimes
Bemerkungen: Comeback-Single nach zwei jähriger Pause. Der Song steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

15. Ian Brown – Stellify


Album: „My Way“ (2009)
Genre: Alternative
Songwriter: Ian Brown
Produzent: Dave McCracken
Bemerkungen: Ian Brown nahm den Song zurück als er bemerkte, dass er „einen genialen Sound“ kreiert habe, so Brown im Citylife-Interview.

16. Sharon Doorson – Bad Medicine


Album: „Killer“ (2013)
Genre: Electronic Dance
Songwriter: Tearce Kizzo
Produzent: Tearce Kizzo
Bemerkungen: Die niederländische Sängerin gab im Vibe-Interview später selbst an, dass der Produzent den Song eigentlich für Rihanna schrieb.

17. Afrojack feat. Chris Brown – As Your Friend


Album: „Forget The World“ (2014)
Genre: Progressive House, Dance-Pop
Songwriter: Afrojack, Chris Brown
Produzent: Afrojack
Bemerkungen: Wie der Produzent im Interview verriet, wollte Rihanna diesen Song sogar höchst persönlich haben. Gelandet ist dieser am Ende jedoch wie auch zuvor geplant bei Chris Brown.

18. PussyCat Dolls – Bad Girl


Album: Soundtrack: „Confessions Of A Shopaholic“ (2009)
Genre: Pop
Songwriter: Chris Brown, Ester Dean
Produzent: Pollow da Don
Bemerkungen: Ebenfalls von Rihanna am Ende doch nicht mehr veröffentlicht: „Bad Girl“ von den PussyCat Dolls. Eigentlich sollten nämlich Chris Brown und Rihanna den Song für den Film „Shopaholic – die Schnäppchenjägerin“ aufnehmen. Die sogenannte „Demo-Version“ (erster Mitschnitt) tauchte sogar im Netz auf. Da der Film allerdings zur selben Zeit erschien, als Chris Rihanna krankenhausreif geschlagen hat, wechselte der Song kurzer Hand zu den PussyCat Dolls und tauchte am Ende auch in deren Version auf dem Soundtrack des Films auf.

19. Jeanette Biedermann – Teach Me How To Say Goodbye


Album: „Undress To The Beat“ (2009)
Genre: Pop-Ballade
Songwriter: Ne-Yo, Evan Rogers, Carl Sturken
Produzent: Evan Rogers, Carl Sturken
Bemerkungen: Mit diesem Künstler-Wechsel hätte wohl niemals jemand gerechnet: „Teach Me How To Say Goodbye“ wurde vor einigen Jahren von Rihanna aufgenommen, aber nie veröffentlicht. Da der Song deshalb noch immer an andere Künstler weitergeleitet werden kann, landete der von Ne-Yo geschriebene Song am Ende doch tatsächlich auf dem Album „Undress To The Beat“ der deutschen Sängerin Jeanette Biedermann. Rihannas eigene Version leakte einige Zeit darauf im Netz.