Rihannas Fotohooting für die arabische Harper’s Bazaar

Die neue Ära verspricht uns wohl schon jetzt so einige Gegensätze: denn Rihanna ist „dreister“ (engl.: „unapologetic“) denn je! Während Sie in Frankreich vor wenigen Wochen noch völlig nackt in der „Lui“ zu sehen war, erscheint in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Fotostrecke von einer absolut verhüllten Rihanna für die „Harper’s Bazaar“. Geschossen von Mode-Fotograf Ruven Afanador zeigt sich Rihanna im streng muslimischen Land mit hochgeschlossenem Kragen, Turban und langen Kleidern. Die Bilder dazu stellte Rihanna über Twitter vor wenigen Minuten noch selbst ins Netz, welches Sie in Kurzhaarfrisur vor erst wenigen Wochen in Los Angeles shootete. Es ist ihr aller erstes High-Quality-Cover für ein Magazin im asiatischen sowie im muslimischen Raum. Ein Interview ist aufgrund von fehlenden zu letzteren HQ-Coverstories wohl nicht zu erwarten, obwohl das Cover mit der Überschrift „Rihanna von Arabien – der neue Anstand: verhüllt in Stil“ prahlt.

Über Twitter ließ uns Rihanna wissen, dass Afanador ihr neuer Lieblings-Fotograf sei und das bereits nach dem aller ersten gemeinsamen Shooting. Doch irgendwie auch zu recht! Er zeigt Rihanna in einer ganz anderen Art und Weise, die Rihanna respektiert und auch schön findet. Erst im vergangenem Jahr besuchte Rihanna in einem Ganzkörper-Hijab die Sheikh Zayed Grand-Moschee in Dubai und löste damit scharfe Kritik im Netz aus. Dass Sie die Religion und die Verhüllung schätzt schien bei allen Kritikern vergessen zu sein, die lediglich ihr Posiere im Hijab vor einer religiösen Einrichtung kritisierten. Doch „Rihanna“ verbindet noch viel mehr mit der arabischen Kultur: denn ihr Künstlername, mit dem Sie ihr Geld verdient und weltweit bekannt ist, hat auch eine Herkunft eben im Islam. Die Nichte des Propheten Mohamed soll ebenfalls den Namen Rihanna getragen haben, was so viel bedeutet wie die „Seele Gottes“. Auch eine Blume soll im arabischen auf den Namen Rihanna (auf arabisch: ريهانا) hören. Sogar den Spruch „Freiheit in Christus“ ließ sich Rihanna auf arabisch vor über sechs Jahren auf ihre linke Bauchseite tätowieren und trägt somit jeden Tag ein wenig muslimisches auf ihrer Haut und repräsentiert die Religion teilweise sogar mit ihrem Namen. Bleibt ab zu warten, wie das Shooting ankommen wird. Die komplette Fotostrecke könnt ihr euch hier ansehen.

Am 14. Juni scheint Rihanna ebenfalls etwas Großes hinter sich gebracht zu haben. Ihr komplettes Team lud auf InstaGram Bilder mit der Hashtag #SetLife hoch: BFF Melissa und Assistentin Jennifer Rosales genauso wie ihre hauseigenen Angestellten für Hair und Make-Up. Die Fotografen Dennis Leupold und Steven Gomillion scheinen das Shooting in den Bergen geschossen zu haben, die am selben Tag „auf den Tag heute sind wir besonders stolz“ getwittert haben. Dennis ist/war in Vergangenheit verantwortlich für jegliche spontanen Aufnahmen, die während der letztjährigen „Diamonds Tour“ entstanden sind. Die Zusammenarbeit reichte sogar bis zum Foto des aktuellen Hard Rock-Cafés Shirts mit ihr für Charity. Rihanna selbst bestätigte noch damals, dass jegliche Aufnahmen für ein neues Fotobuch genutzt werden sollen. Wofür das große Shooting vor wenigen Wochen allerdings genau sein soll, bleibt vorerst noch unbekannt.

Ein Hinter-den-Kulissen-Video könnt ihr euch hier ansehen: