Rihanna über ihre Rolle als Vorbild

Stolze 40 Artikel haben wir in den letzten Jahren bereits mit dem Begriff „Vorbild“ veröffentlicht, was es uns unmöglich macht, all diese zu verlinken. Doch da die Kritik rund um ihre Vorbildfunktion nicht aufhört, wird wohl auch diese eine Frage niemals aus den „nicht zu vergessen“-Karteikarten der Interviewer verschwinden: „siehst du dich als Vorbild?“ So liefert uns Rihanna alle Interviews wieder neue Zitate, mit jedoch absolut selber Aussage. Denn die Einstellung von Rihanna sollte man pflegen: solang du es unter Kontrolle hast das Leben genießen und andere Meinungen zu dir und deinem Verhalten gekonnt ignorieren. Allein diese Einstellung macht Rihanna für einige zum Vorbild – doch trotzdem distanziert Sie sich immer weiter von diesem „Titel“, schließlich so sagt Sie selbst, hat jeder eine andere Auffassung von einem Vorbild, welche für jedes Individuum auch eine ganz andere Bedeutung hat. Es daher jedem recht zu machen, ist schlicht unmöglich. Auf der „Viva Glam“-Pressekonferenz gestern in New York, traf Rihanna daher erneut treffende Worte:

Die Leute glauben auch, dass ich durchgehend betrunken bin. Sie denken ich wäre nur am Feiern und in meinem Haus würde jeden Abend eine Party steigen mit lauter Musik, vielen Leuten und am besten auch noch alle nackt. Ich glaube echt, dass die Mehrheit so über mich denkt. Aber in Wirklichkeit bin ich eher entspannt und locker. Ich liebe es auf dem Sofa zu sitzen, Fernsehen zu schauen oder schwimmen zu gehen.

Was ich von meinem Leben dann ins Netz stelle, ist mir selbst manchmal peinlich. Aber hey, sowas macht einfach dieser Augenblick aus. Manchmal gehe selbst ich mein Profil auf InstaGram durch und denke mir „habe ich das wirklich hochgeladen?“ – manchmal weiß ich es gar nicht mehr. An manchen Tagen würde ich nicht einmal daran denken solche Art von Bilder hochzuladen und eine Woche darauf muss es einfach sein. Es entsteht meistens aus Langeweile, eben aus dem Moment heraus.

Jeder bildet sich dann eine eigene Meinung darüber, doch ich will einfach nur meinen Spaß haben. Das Wort „Vorbild“ mag ich daher nicht einmal, schließlich würde ich auch nicht von mir behaupten, dass ich eines wäre. Und das aus einem ganz simplen Grund: ich bin nicht perfekt – ich versuche auch gar nicht erst den Leuten das einzureden. Man sollte über andere Menschen einfach nicht urteilen, das nehme ich mir echt zu Herzen, denn man weiß nie, was jemand gerade durchmacht. Solang man sein Leben unter Kontrolle hat und verantwortungsvoll lebt, sollte man andere einfach nur ihren Spaß haben lassen.