Rihanna startet durch als Fashion-Bloggerin

Hauptsächlich bekannt dürfte Rihanna heute weltweit als Sängerin sein, doch hinter ihrem mittlerweile „Imperium“ stecken noch zahlreich weitere etablierte Professionen: Regisseurin, Choreografin, Schauspielerin, Songwriterin, Produzentin (…) und ab sofort anscheinend auch Fashion-Bloggerin! Denn was uns Rihanna da gestern alles über InstaGram präsentierte, lässt wohl jegliche Amateur-Bloggerin in den Boden versinken. Ganze Pakete erhielt Sie nun von Prada sowie Opening Ceremony, dazu Charlie Bymz-Bikinis vom Lieblings-Designer der Kategorie, eine Bag von BFF-Designerin Stella McCartney oder gleich individuell angefertigte Einzelstücke von Alexander McQueen sowie eine Handtasche mit „RiRi“-Schriftzug von Fendi und eine persönliche Nachricht von Versace-Designerin Donatella inklusive Handtasche aus der noch nicht einmal erschienenen Frühlingskollektion – puh, und all das tatsächlich als Geschenk! Da hatte Rihanna wohl alle Hände voll zu tun, schließlich hieß es nicht nur die exklusiven pre-Weihnachtsgeschenke auszupacken, sondern auch ihr Umzug musste bewältigt werden – immerhin ist Rihanna vor einiger Zeit nach New York gezogen, kam zeitlich jedoch erst jetzt zum Auspacken bzw. überhaupt in das neue Apartment.

Doch was steckt wirklich hinter all den Zusendungen der Top-Modemarken dieser Welt? Warum wird Rihanna so gerne beschenkt und wieso „protzt“ Sie daraufhin so öffentlich mit ihren Luxusgütern?

Ohne Frage gehören zu ihrer unendlichen Aufzählung von Professionen noch Designerin, Trendsetterin, Ikone und Fashion-Vorbild. Ihre eigenen River Island-Kollektionen verkauften sich rasch und hochrangige Designer wie Tom Ford gestehen öffentlich, dass Rihanna selbst für die Modewelt eine Inspiration ist. Sprich: was Rihanna trägt, wird nachgeahmt. Und um das Nachahmen noch zu verstärken, bringen die Designer gleich auf direktem Wege Kollektionen auf den Markt, von denen sie selbst überzeugt sind, dass auch Rihanna vom Ergebnis überzeugt sein wird. Rihanna selbst liebt die Mode – sowie die Gefühle und Absichten die dahinterstecken – seit ihrem 14. Lebensjahr. Seither geht Sie wohl keinen Tag mehr aus dem Haus, wenn das Outfit nicht stimmt. Über InstaGram gibt Sie ihren Fans derweil tatkräftig Styling-Tipps und verrät so z.B., dass man Hosen über Kleidern zu Hauspartys favorisieren sollte, denn man weiß ja nie auf welcher Treppe man mal sitzen muss. Doch mit ihren Luxusgütern rein protzen, will Rihanna definitiv nicht. Sie lebt nun mal in einem anderen Milieu und wer es sich leisten kann beschenkt zu werden, der trägt es auch gerne. Auf Kommentare unter ihren neuesten InstaGram-Posts, die Sie genau deswegen kritisieren, reagiert Rihanna übrigens eindeutig: Sie lebt ihr Leben und wenn Sie nun mal etwas geschenkt bekommt, investiert Sie ihr damit erspartes Geld auch mal gerne in Wohltätigkeitsprojekte wie zuletzt noch für die Philippinen.

Am Ende ist es eine win-win-Situation für beide Beteiligte. Rihanna bekommt die neuesten Designs frei Haus, zeigt und trägt diese aber auch in der Öffentlichkeit und schon wurde die Marke und das Produkt vermarktet. Auf einer Plattform, die nun mal eine Trendsetterin wie Rihanna am idealsten belegt, ist dies nicht nur kostengünstiger sondern auch ziemlich effektiv! Belegen lässt sich das nicht nur über die Topmarken, sondern auch über ihre eigenen Fans! So stieg die Nachfrage nach selbst gemalten und bedruckten T-Shirts vom britischen Fan Fatma, nachdem Rihanna eines ihrer Shirts in der Öffentlichkeit trug so sehr an, dass diese mittlerweile einen eigenen Online-Shop eingerichtet hat und sogar in die ganze Welt ausliefert! Und solche „Souvenirs“ der Modelabels gibt es nicht nur an Weihnachten – heutzutage geht Rihanna kaum noch selbst in die Shops – und wenn mal doch persönlich, dann erledigt dies hauptsächlich BFF Melissa für Sie. Da beruhigt es einen doch zumindest zu wissen, dass Rihanna ihre eigenen Weihnachtsgeschenke für die Familie noch selbst einpackt