Hinter den Kulissen zu „What Now“

Es ist schon beinahe eine Liebesgeschichte, die uns Rihanna seit Beginn ihrer Karriere über ihre veröffentlichten Singles erzählt: denn zu „If It’s Lovin‘ That You Want“ fand Sie noch ihre bessere Hälfte, ging dieser zu „Unfaithful“ jedoch fremd und gesteht sich dann in „We Found Love“, dass es einfach nicht der richtige Zeitpunkt war und wollte durch „Stay“ erreichen, dass er trotzdem bei ihr bleibt. Zu „What Now“ scheint die Geschichte nun ein Ende zu nehmen, denn Sie selbst versteht nicht mehr was wirklich los ist, fühlt sich allein und weiß nicht mehr weiter. Eine Geschichte, die man im Musikvideo zur neuesten „Unapologetic“-Single verkürzt wiedergeben könnte – doch genau das tut Rihanna nicht! Wie Sie im nun veröffentlichten Hinter-den-Kulissen-Video gesteht, weiß Sie, dass alle ein Musikvideo erwarten würden, in dem eine Geschichte erzählt wird. Doch gegen alle Erwartungen, konzentriert sich Rihanna eher auf den Sinn des Songtextes. Immerhin ist und bleibt es ein trauriger Songtext, der in Bezug auf Chris Brown auch tatsächlich in ihrem wahren Leben stattfindet. Genau daher will Rihanna mit dem Musikvideo zur Single verdeutlichen, dass Liebe tatsächlich krank macht, oder wie Rihanna es selbst sagt: „das Musikvideo ist zwar soft, aber auch ein wenig verrückt“.

Genau deshalb haben Rihanna und die Regisseure von The Uprising Creative trotz hohem Aufwand in Thailand vor wenigen Monaten ein einfaches Video gedreht, welches die volle Aufmerksamkeit auf den Inhalt der Lyrik lenken soll. Daher sehen wir nur einen düsteren Raum, drei Outfits maßgeschneidert vom persönlichen Designer Adam Selman und selbstverständlich Rihanna in der Hauptrolle als verrückte „#ghettogoth“ (zu dt.: Getto-Grufti).

Das volle Musikvideo erscheint in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um circa 01:00 Uhr nachts deutscher Zeit – wer die VEVO-Premiere nicht live mitverfolgen kann, sollte sich das Musikvideo am Morgen darauf selbstverständlich auf der Rehab ansehen. Mit der weltweiten Premiere auf VEVO versucht die Navy übrigens auch einen neuen Rekord zu knacken: 20 Millionen Klicks in den ersten 24 Stunden müssten wir erreichen, um Rihanna den Rekord für „das Musikvideo mit den meisten Klicks an nur einem Tag“ von Miley Cyrus zurück zu ergattern. Das Hinter-den-Kulissen-Video – gedreht von Evan Rogers – kurbelt die Anspannung trotz verlängerter Wartezeit zumindest wieder hoch.