Rihanna beim „T in the Park“-Festival

Es wurde viel versprochen, am Ende waren es dann doch nur drei Songs. Das „T in the Park“-Festival im schottischen Balado wird jährlich von rund 80,000 Besuchern langersehnt erwartet – und genau hier durfte Rihanna als erste weibliche Künstlerin jemals „Headliner“ eines Tages spielen. Ihr Set ist somit das letzte auf der Hauptbühne und wird groß mit einem Feuerwerk beendet. Eigentlich strahlt der britische Fernsehender BBC3 das komplette Festival auch aus, nur bestätigten diese nach drei gezeigten „Highlights“, dass es ihnen von Seiten Management Rihannas nicht erlaubt wurde, weitere performte Songs auszustrahlen. Was im Jahr zuvor zur „Festival Tour“ noch reibungslos klappte, wie das von den Fans bevorzugte Set vom „Hackney Festival“, scheint im diesen Jahr untersagt zu werden. Gezeigt wurden jedoch trotzdem „Diamonds Tour“-Performances zu „Stay“ und daher selbstverständlich auch zu „Diamonds“, erstaunlicherweise aber auch zum „Unapologetic“-Song „What Now“!

Ein Hinweis auf eine spätere Single-Auskopplung? Schließlich wird dieser schon seit einigen Wochen auf den größten Radiostationen Frankreichs als offizielle nächste Single angekündigt. Dass nun lediglich drei Songs des aktuellen Albums vom Festival aus übertragen wurden und dann auch noch „What Now“ zwischen zwei bereits veröffentlichten Songs, spricht schon für sich. Während „Diamonds“ noch als Hommage ihrer verstorbenen Großmutter Clara „GranGran Dolly“ Brathwaite galt und „Stay“ passend zum Songtext zu einer Zeit veröffentlicht wurde, als Chris Brown und Sie wieder ein Paar waren und er damit tatsächlich „geblieben“ ist, scheint „What Now“ nun die böse Abrechnung zu sein.

Schließlich geht es im Song an dem selbst Rihanna mitschrieb über die verzweifelte Lage als Verliebte, die nicht weiß was Sie tun und machen soll, da ihr Geliebter anscheinend keine Signale mehr von sich gibt oder ganz verschwunden ist. Nach der Trennung von Chris Brown wäre die Veröffentlichung der Single demnach verständlich, schließlich durfte wohl auch Rihanna zu den ersten beiden Singles ihr Wort abgeben und die Songs durchsetzen, die ihr auch wirklich etwas bedeuten.

Selbst wenn das System ein wenig an das im Jahr zuvor veröffentlichte Album „Talk That Talk“ erinnert, in dessen Ära auch Singles veröffentlicht und dann doch vernachlässigt wurden, wie aktuell „Right Now“, dessen CD schon seit einem Monat im Handel steht, ein dazugehöriges Musikvideo jedoch noch nicht einmal abgedreht ist, scheint Rihanna und das Team um ihr herum nicht mehr auf „Hits“ anvisiert zu sein. Denn gleich drei eher ruhigere Singles bis hin zu Balladen hintereinander gab es so noch nie von Rihanna. Feststehen tut aktuell jedoch noch nichts, selbst weitere Angaben zur Veröffentlichung des Musikvideos zur US-Radio-Single „Pour It Up“ fehlen auch weiterhin. Da Sie sich vor wenigen Wochen jedoch schon die ersten geschnittenen Versionen des Videos ansehen durfte, ist tatsächlich mit einer zeitnahen Veröffentlichung zu rechnen.