Rihanna setzt Copyright-Grenze an ihre Fans

Ja, Sie liebt uns – ja, Sie weiß unsere Arbeit und Fanliebe wirklich zu schätzen und ist sich auch bewusst, dass es ohne uns kein Sie geben würde, doch wenn aus Fanliebe reine Habgier wird, kann auch Rihanna mal ganz schön sauer werden. Denn obwohl Rihanna immer hinter uns Fans steht und größtenteils über die Foto-Sharing-Plattform InstaGram auch tatkräftig mit uns interagiert, lässt Sie es nicht zu, dass einige ihrer Fans mit ihrem Gesicht oder durch ihren Namen Profit bis hin zu Barem erzielen. Ihr vollstes Recht, schließlich ist ihr Künstlername urheberrechtlich geschützt und damit auch jegliche eigenen Foto- und Videoaufnahmen. Einer ihrer Fans versuchte nun jedoch selbst entworfene Tarot-Karten im Rihanna-Stil an den Mann zu bringen, dessen Coverbild Rihanna vor einigen Monaten sogar noch selbst aussuchte. Sie bekam aber erst zu diesem Zeitpunkt vom Verkauf dieser mit und verlangte ihren Namen und ihr Gesicht vom Projekt verschwinden zu lassen.

Ich verstehe einfach nicht wie einige meinen Dinge zu erstellen und zu verkaufen die mehr als offensichtlich meinen Namen oder Gesicht darauf gedruckt haben! Niemand wird jemals die Rechte für solche Fanmades bekommen!

Aus persönlichen Gründen wollen wir keine Namen nennen und haben daher auch keine Bilder verlinkt, die eindeutig belegen welcher Fan hinter den Engelskarten steckt. Doch es sollte ein Aufruf für diejenigen Fans sein, die ebenfalls übers Netz aktuell irgendwelche Rihanna T-Shirts oder ähnliches verkaufen. Ihr Name ist ein Unternehmen und jegliche externe und vorher nicht genehmigte Verkäufe somit illegal und strafbar. Ein vor wenigen Monaten bekanntgewordener Fall sorgte bereits für weltweite Schlagzeilen: denn obwohl Rihanna den britischen Einzelhandel Topshop so sehr mag, dass Sie im Jahr 2010 über diese noch ein Gewinnspiel veranstalte, über welches fünf glückliche weibliche Fans von ihr vor Ort eingekleidet wurden, gab es von ihr nun eine Strafanzeige in Höhe von 3,9 Millionen Euro. Diese hatten über ein Jahr hinweg nämlich ein T-Shirt mit ihrem Aufdruck im Sortiment, welches am Set des Musikvideos zu „We Found Love“ von einem Paparazzi in Irland geschossen wurde. Laut den Protokollen war dies vorab nicht abgesprochen und im Nachhinein stellte man auch noch fest, dass das „unvorteilhafte“ Motiv ohnehin nicht genehmigt werden würde. Das Verfahren soll bereits in diesem Monat gerichtlich abgeschlossen werden. Heißt für uns restlichen Fans Rihanna den Gefallen zu tun und mit dem Eigenverkauf von selbst erstellten „Fanartikeln“ aufzuhören – der Weiterverkauf von offiziellen Veröffentlichungen bleibt jedoch erlaubt.