Rihanna als Seelsorge der US-Soldaten

Wir haben das Video des amerikanischen Soldaten – welches sich aktuell wie ein Lauffeuer auf jeglichen sozialen Netzwerken verbreitet – wahrscheinlich schon alle gesehen. Ein Soldat im Dienst singt ihre ruhige Ballade „Stay“ und das so gefühlvoll, dass seine Stimme einen buchstäblich beim Ansehen in den Stuhl fesselt. Fernab der Familie verbinden sich Rekruten durch solche Songs mit den Verwandten, die Zuhause auf die langersehnte Rückkehr warten. Eine lange aber auch ziemlich harte Zeit jeden Tag dem Tod ausgesetzt zu sein, um sich und sein bzw. ein fremdes Land zu schützen. Auf RihannaDaily.com erzählt ein weiterer Soldat nun wie wichtig ihm Rihanna und der Song „Unfaithful“ wurde, während er als US-Soldat im Irak diente:

Manche Soldaten klammern sich während ihres Einsatzes an den Glauben, irgendwelche Glücksbringer von daheim oder andere Dinge, die sie immer bei sich haben. Während meines Einsatzes in Bagdad, Irak hielt mich Rihannas Single „Unfaithful“ in Form. Ich weiß nicht wieso ich mich so sehr mit dem Song verbunden gefühlt habe, ob es wegen meiner Ex-Freundin war die mich abservierte oder wie auch immer. Seitdem ich den Song jedoch auf meinem MP3-Player hatte, habe ich mir diesen jedes Mal angehört, wenn wir einen Einsatz hatten. Immer wenn etwas schlimmes passiert war, hörte ich mir den Song an und darauf ging es mir wirklich besser!

Ich wünschte ich könnte Rihanna dafür danken, mich während der wirklich harten Zeit immer wieder aufgebaut zu haben. Ich könnte mich dafür niemals revanchieren. Als stolzer Vater, Ehemann und ehemaliger Rekrut kann ich ihr nur dafür danken.

Vorbild unserer Nachwuchssängerinnen, Seelsorge für britische Inhaftierte und nun wohl auch emotionale und psychische Stütze unserer Soldaten fernab. In der Fan-Szene jeglicher Künstler wird immer wieder über den „impact“ eines Künstlers diskutiert, unter dessen Wert man den Einfluss auf die Welt und ihrer Bevölkerung versteht. Im diesen Sinne erreicht Rihanna mit ihrer Musik wohl jeden und hilft selbst Soldaten im Einsatz sich stark zu fühlen und sich nach Schicksalsschlägen wieder aufzubauen. Beide erwähnten US-Soldaten würden diesen „Einfluss“ auf ihr Leben mit Sicherheit bestätigen.