Das Vorbild der Nachwuchssängerinnen: Rihanna

Die Zeiten in denen es hieß wie sehr Rihanna doch Beyoncé ähnle und wie sehr Sie ein auf Mariah Carey tun würde sind mittlerweile definitiv vorbei! Heute spricht es sich: die „neue Rihanna“! Nicht nur wir als Fans bekommen diesen Satz zu spüren, sondern auch Presse und Medien. So durften sich die britischen Sängerinnen Cher Lloyd und Rita Ora, die „Silly Boy“-Demo-Sängerin Eva Simons und jegliche Nachwuchssängerinnen aus ihrer Heimat Barbados bereits so einiges anhören. Doch werden diese Nachwuchssängerinnen oder zumindest Sängerinnen, die noch immer auf ihren Durchbruch warten zu recht mit dem Look-A-Like- und/oder Copycat-Stempel abgelichet? Darüber lässt es sich ja noch streiten, doch klar ist, dass Rihanna definitiv als Vorbild für diese funktioniert.

Denn wer im harten Geschäft erfolgreich sein will und vor allem eine langanhaltende Karriere anstrebt, der brauch definitiv Hits, die sich gut verkaufen können. Genau die Strategie, die man an Rihanna nur beneiden kann. Schließlich ist Sie in der Hinsicht wohl von jeglicher Konkurrenz befreit, da nur Sie ohne irgendeine Pause im Gehör der Allgemeinheit verbleibt und Jahr auf Jahr weitere Hit-Singles erreicht. Wer lehnt dann schon bitte einen Song ab, der eigentlich für Rihanna gedacht war, aber nun für einen selbst angeboten wird? Nicht nur Jessie Js Debütsingle „Do It Like A Dude“ war für Rihanna gedacht, sondern selbst die Debütsingle „R.I.P.“ der Roc Nation-Kollegin Rita Ora – und aktuell? Nicht nur Selena Gomez feiert mit „Come & Get It“ zurzeit ihre bisher erfolgreichste Single, sondern auch Miley Cyrus begann vor wenigen Tagen mit ihrer Comeback-Single „We Can’t Stop“ einen guten Anfang ihres neuen Images. Und schon gewusst? Selbst diese beiden Singles waren eigentlich für Rihanna gedacht! Sogenannte „leftovers“ (dt.: Überreste) die dann weiter an andere Künstler gegeben werden, wenn Rihanna oder ihr Marketing-Team ablehnen.

Gefundenes Fressen für junge Sängerinnen, die sich entweder ein neues Image verpassen oder überhaupt eine Karriere starten wollen. Denn mit dem Hintergrundwissen, dass die Songwriter und Produzenten den Song eigentlich für Rihanna vorgesehen hatten, erkennt wohl jeder, dass da ein wohl möglicher Hit hinterstecken dürfte. Was wäre nur aus den Songs geworden, hätte Rihanna zugesagt. Erfolgreicher? Mehr Verkäufe? Um ehrlich zu sein, müssen wir uns darum überhaupt keine Sorgen zu machen, schließlich wissen wir doch nun, dass Rihanna in der Branche unter den jungen weiblichen Künstlerinnen definitiv als Vorbild gilt – und was will man da mehr, Rihanna?

PS: Abgesehen von veröffentlichter Musik? In einem ihrer neuesten Interviews gestand die vor wenigen Jahren noch ziemlich zerbrechliche Sängerin Demi Lovato: „ich wollte so sein wie Rihanna!“ Eine Einstellung die Sie vorerst von ihrer eigenen Ich-Identität abbrachte, doch mittlerweile konnte Sie sich wohl ebenfalls etwas von Rihanna abschlagen. Heute gilt Demi als Power-Frau, die sich nichts mehr sagen und unterkriegen lässt, sitzt in der USX-Factor-Jury und steht auch mit ihrer Musik aktuell auf guten Positionen. Eine Einstellung auf die man hochschauen kann und im Falle Lovato auch definitiv sollte.