Warum Rihannas Management nicht einschreitet?

Drogen, Alkohol, Party, kaum bzw. lesbische Freunde, skandalöse Kleidung und gewagtes Verhalten in der Öffentlichkeit – kaum ein Bereich den die Medien heutzutage an ihr nicht mehr kritisieren. Was für Sie völlig „normal“ ist, ist für andere zu exzessiv und zu viel des Guten. Was für Sie Selbstvermarktung durch PR sein mag, ist für die anderen ein Hilfeschrei. Kaum einer kennt Rihanna wohl so gut wie ihr Manager Jay Brown, der seit der buchstäblich ersten Stunde ihrer Karriere zu ihrer Seite steht. Während die Medien ihr Verhalten kritisieren und es ins Negative kategorisieren, weiß er ganz genau warum er ausgerechnet nicht eingreifen muss. Im VOGUE-Interview sagte er nun:

Sie hat das Recht sich frei auszudrücken – das ist doch die einfachste Form von Freiheit, richtig? Ich weiß, dass Sie hin und wieder mal gerne mit den Medien spielt, ich weiß aber auch wann es ernst mit ihr wird. Was habt schon ihr mit 24 Jahren gemacht? Ihr hattet doch alle euren Spaß und den hat Sie nun auch, Sie hat sogar ziemlich von!

Rihanna ist eben ein typischer Rockstar – lebt jung, wild und frei – nur das ausgerechnet in der Öffentlichkeit. Bei all den Voraussetzungen der Gesellschaft und nicht gerade „falschen“, aber wohl weniger „gang und gäbe“-Beispielen allen voran Hannah Monatana und High School Musical, die den Abnehmern ein „falsches“ Bild unterjubeln wollen, ist die negative Berichterstattung um Rihanna wiederum klar und verständlich. Selbst zu ihren kontinuierlichen Veröffentlichungen im musikalischen Sinn, hat Jay Brown die passende Antwort:

„Wenn wir in jedem Jahr ein neues iPhone kriegen, warum dürfen wir ihm dann keinen neuen Inhalt geben? Sie liebt die Musik und kann einfach nicht aufhören“