Rihanna: „Alle dachten ich wäre eingebildet!“

Als Newcomerin in der Musik-Branche ist es für kein Individuum leicht Fuß zu fassen – erst recht nicht als weibliche Künstlerin, wenn du in eine Genre startest, die bereits erfolgreiche Künstler hervorhebt und Vergleiche mit bereits führenden daher nicht abzusehen sind. Wo vor sieben Jahren noch Rihanna durchgehen musste, gehen heutzutage vor allem immer mehr Sängerinnen wie Rita Ora durch die „Hölle“.

Selbst wenn Rihanna bereits vor Monaten behauptete, dass Sie diese Zeit als Lektion fürs Leben aufnehmen konnte, spricht Sie im Oprah-Interview erneut über die Phase zu Beginn ihrer Karriere – nur spricht hier nicht die öffentliche Person unter dem Pseudonym Rihanna, sondern das wahre Ich unter ihrem Poker-Face – eher bekannt als Robyn Fenty.

Ich kam aus Barbados in ein unbekanntes Land, daher sprach ich nicht wirklich viel, außer ich wurde mal angesprochen. Ich wollte einfach ruhig und höflich bleiben, doch die Leute nahmen das als hochnäsig auf und nannten mich eingebildet und eine Bitch. Ich wollte einfach niemanden enttäuschen und wehtun, doch mich verletzte es ziemlich zu sehen wie sich solche Begriffe in der Welt rummachten. Jeder dachte ich wäre eingebildet, obwohl ich doch nur nett sein wollte – diese Freundlichkeit wurde falsch aufgenommen, das lag wohl an der verschiedenen Kultur, das war echt verrückt.

Weiter im Interview spricht Rihanna über die Situation zu genau dieser Zeit, als Sie die Heimatinsel für ein riesengroßes Land fernab der Geliebten verließ. Außerdem erklärt Sie die Verbindung zwischen ihr und ihren Fans und offenbart, dass auch ein Star mit Ruhm und Geld sich einsam fühlen kann. Weiterlesen:

Als Mutter hätte ich meiner Tochter wohl nicht mit 16 Jahren erlaubt in ein anderes Land zu gehen. Doch ich war so zielstrebig und folgte meinen Weg ohne jegliche Ängste. Jeder wollte mich beschützen und sorgte sich um mich, es wirkte schon eine Art klaustrophobisch, denn ich fühlte mich echt eingeengt.

Ich wollte nie, dass andere denken ich wäre schwach oder ein Opfer. Es ist uns allen von Natur aus so gegeben, dass wir manche Dinge nur im Kopf behalten. Daher erzähle ich nicht einmal meinen Freunden über Dinge, die ich lieber für mich behalten möchte. Ich habe wirkliche Angst vor diesem Podest, den der Ruhm dir aufdringt. Denn auch ich fühle mich mal einsam.

Allein zu sein ist echt der härteste Part in meinem Leben, echt verblüffend. Zu solchen Momenten weiß ich jedoch, dass ich immer meine Navy hinter mir stehen habe. Sie gehen mit mir durch dieselben Dinge und sind immer für mich da, daher ist mir die Beziehung zu ihnen sehr wichtig. Auch ich habe Makel und will, dass sie diese kennenlernen.