Rihanna über die Vaters Rolle während ihrer Kindheit

Als Rihanna noch vor acht Jahren Zuhause auf der heimischen Urlaubsinsel Barbados lebte, sich um Brüder und Haushalt kümmern musste – schließlich ging Mama Monica tagsüber arbeiten und Vater Ronald war Drogen- und Alkoholabhängig – wirbelten in ihrem Kopf rein männliche Eigenschaften herum, denn auch an wirkliche Freundschaften mit weiblichen Mitschülerinnen war Sie bis zu ihrem 14. Lebensjahr nicht interessiert. Im neuen Haper’s Bazaar-Interview spricht Sie nun erneut darüber, wie ihr Vater zu den Zeiten mit ihr umging und somit ihre Zukunft prägte.

Als Mädchen hast du eine gewisse Verantwortung, die dir einfach in die Wiege gelegt wird. Du bist halt für das Geschirr zuständig, denn der größte Teil des Haushaltes liegt an dir.

Mein Vater sah in mir jedoch einen kleinen Jungen. Zeigte mir Horror- und Actionfilme für Erwachsene und machte mich buchstäblich zum Kerl. Selbst Wrestling war jeden Samstag drin – „The Undertaker“ war immer mein Favorit. Alles drehte sich damals nur um Kerle – meine Brüder, meine Cousins, alle männlich. Ich wollte immer ihre Sneakers und Hosen tragen, mich einfach so kleiden wie sie.

Doch deswegen eine schlechte Kindheit gehabt? Niemals! Im El Pais-Interview vor wenigen Monaten sagte Sie schließlich noch: „Ich hatte eine großartige Kindheit und kann nicht behaupten, dass mir auch nur an irgendetwas gefehlt hätte. Heutzutage kann ich meine Familie versorgen und werde stolz, wenn ich sehe wie sich meine Brüder entwickeln.“. Rihanna konnte ihre Kindheit also immer genießen, ging sogar jeden Sonntag mit ihren zwei kleinen Brüdern zum Strand. Heute weiß Rihanna: „ein Kind erkennt niemals, dass ein Bügeleisen heiß ist, wenn es es nicht berührt. Ich habe viel daraus gelernt.“.