Rihanna über ihr Vorbild-Faktor! Will Sie eins sein?

Sie trinkt, Sie raucht, kleidet sich wild und all das öffentlich – Rihanna, das Leben einer 24-jährigen die nun mal in der Öffentlichkeit steht: für die einen verständlich, für die Anderen abschreckend. Vor allem Eltern protestieren, lassen ihre Musikvideos bannen und ihre Songs zensieren, nur um ihre Kinder „zu schützen“ – Vorbild soll Sie sein! Auch wenn das Time-Magazin es anders sieht und der Größteil der Fans die rosarote Brille trägt, ein wirkliches Vorbild für die Teens unserer heutigen Zeit? Kann man das überhaupt noch sein? Im spanischen El Pais-Interview, spricht Rihanna nun erstmals ausführlich über ihre Rolle als Vorbild:

Alles was ich tue wird penibel analysiert: was könnte die versteckte Message dahinter sein? Wo kommt das Verhalten her? Es nervt mich, aber ich muss darüber hinweg sehen und mein Leben einfach weiterleben. Allein schon dir selbst treu zu bleiben erweckt Diskussionen. Erst recht wenn du nicht in die Gussform der Leute reinpasst die sie dir konstruieren. Es wird immer diese eine Person geben, die nicht dieselbe Meinung trägt wie du. Es macht schon Spaß die Debatten mitzukriegen, es ist lustig, aber auch echt lächerlich. Manchmal denke ich mir, dass es außer Kontrolle gerät. Denn auch ich bin innerlich verletzbar, wie jeder Andere auch – ich verteidige mich selbst nur vor einer Fassade.

Diese Verantwortung als Vorbild ist echt beängstigend, denn du willst dir einfach selbst treu bleiben. Aber lass es mich so erklären: das Leben einer 24-jährigen ist mit Sicherheit kein gutes Vorbild für eine 14-jährige, aber ich kann auch nicht so tun, als wär ich noch in diesem Alter. Und das können viele Eltern nicht verstehen. Ich bin einfach ich, ich lebe keinem Teenager vor was er zu tun hat.