Melina Matsoukas über Arbeit mit Rihanna

In einem neuen Interview mit dem Magazin VIBE stellt die junge Regisseurin Melina Matsoukas  viele Sachen klar. Sie spricht über die Zusammenarbeit mit Rihanna, das hart kritisierte Video zu We Found Love und redet über einen Vergleich mit RNB-Sängerin Beyoncé:

Meine Zusammenarbeit mit Rihanna war schon immer klasse. Ich glaube, dass ich mit ihr besser klar komme, als mit allen anderen Künstlern und das obwohl oft gesagt wird, ich würde ihr Ärger einbringen. Sie ist ihre eigene Person, weiß einfach was Sie will und hat ihren eigenen Kopf mit eigenen Ideen. Besonders auf das Video zu We Found Love bin ich wirklich sehr stolz. Normalerweise hasse ich die meisten meiner Arbeiten und nachdem ich es fertiggestellt habe, will ich es am liebsten nie wieder sehen, doch hier war es echt anders. Besonders lustig finde ich die Szene, in der ihr das Wort „mine“ (dt. „mein“) auf den Hintern tättowiert wird. Es ist provokativ und als Rihanna es das erste Mal im Drehbuch las, war Sie total erschrocken und dachte, dass Sie es gar nicht spielen könnte. Letztendlich hat dann doch alles geklappt. Zur Zeit laufen sogar Gespräche zu einer Erweiterung des Videos.. mal sehen ob sich das noch machen lässt.

Generell ist das Video sehr freizügig und stellt keinen Vergleich zu Beyoncé da. Beide sind sehr unterschiedliche Künstlerinnen, obwohl sie natürlich beide sehr talentiert und dunkelhäutig sind. Doch das was Rihanna bietet, ist etwas völlig anderes – etwas Neues. Jeder von den Beiden verfolgt ein Ziel und das mit Erfolg.